30. Dezember 2015

Hautsoor Intimbereich

Kategorie: Aromapflege – Autor: Tanja Kapell – 23:07

Am 25.11.2015 nahmen wir einen Herrn Jahrgang 1957 in unserem Hause auf. Als Grunderkrankung lag ein Glioblastom mit infaustem Verlauf vor. Während seines Kranken-
hausaufenthaltes war der Gast mit einem Tracheostoma, einer PEG und einem SPK versorgt wurden. Nebenbefundlich lag ein Diabetes mellitus und eine Pseudomonasbesiedelung des Tracheostomas vor.
Da der Herr in somnolentem Zustand einzog, wurde er auf einer Wechseldruckmatratze gebettet und Mikrolagerungen durchgeführt, denn eine Seitenlagerung wurde kaum toleriert.
Am Aufnahmetag fiel eine Hautveränderung im Intimbereich auf, die im Pflegebericht nicht erwähnt wurde. Wir hielten dieses Bild am 26.11.2015 fotografisch fest:

A 26.11.2015 Gesäß (1) ohne

A 26.11.2015 Intimbereich ohne

An der Analfalte entlang zeigte sich eine ca. 12 cm lange und bis zu 2 cm breite trockene, schuppende Hautveränderung. Das gleiche Hautbild zeigte sich großflächig im Intimbereich und an beiden Oberschenkeln.
Da es sich für uns eindeutig um einen Hautsoor handelte, wendeten wir 2 mal täglich das „Hautsoor-Öl“ an:

40 ml Johanniskrautöl (Hypericum perforatum)
10 ml Nachtkerzenöl (Oenothera biennis)
5 gtt Manuka (Leptospermum scoparium)
5 gtt Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
5 gtt Lavendel extra (Lavandula angustifolia)
5 gtt Palmarosa (Cymbopogon martini)

Dieses Vorgehen hielten wir bis zur nächsten Fotodokumentation am 4.12.2015 bei:

B 04.12.2015 Gesäß ohne

B 04.12.2015 Intimbereich ohne

Die Haut am Gesäß hatte sich schon deutlich regeneriert. Lediglich wenige kleine „Pilzinseln“ waren noch am oberen Pol vorhanden und die Haut war noch leicht gerötet. Auch im Intimbereich und an den Oberschenkeln war ein Erfolg sichtbar. Die befallene Haut löste sich zunehmend. Bei diesem Ergebnis veränderten wir die Behandlung nicht.

Am 10.12.2015 zeigten die Bilder Folgendes:

C 10.12.2015 Gesäß ohne

C 10.12.2015 Intimbereich ohne

Der Soorbefall zog sich weiter kontinuierlich zurück und die Haut regenerierte sich. Da die Wirkung der Aromapflegemischung überzeugte, behielten wir die Einreibung 2 mal täglich bei.
Der Gast verstarb am 13.12.2015.

29. Dezember 2015

Ätherische Öle als Hilfe bei Achillodynie

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromatherapie – Autor: Stefan Berger – 16:33

Die Achillodynie ist ein entzündliches Schmerzsyndrom der Achillessehne, des Ansatzes der Wadenmuskulatur am Fersenbein. In den allermeisten Fällen ist eine genaue Ursache nicht erkennbar.

Die Veränderungen im Gewebe treten in der Regel ca. 2–6 cm oberhalb des Ansatzes am Fersenbein auf, kennzeichnend ist Druckschmerz bei Druckausübung auf die Achillessehne mit Daumen und Zeigefinger. Chronische Verläufe sind nicht selten,  eine Komplikation dabei ist der Riss der Achillessehne.

Bei fortschreitendem und chronischem Verlauf einer Achillodynie kommt es zu einer Rötung und Überwärmung im entzündeten Bereich und  zu tastbarer Knotenbildung durch vernarbtes Gewebe. Der morgendliche Anlaufschmerz ist für viele der treue Begleiter am Morgen.

Was kann man dagegen tun ?

Prophylaktisch ist es wichtig die Wadenmuskulatur zu kräftigen und gleichzeitig aber auch zu dehnen. Ansonsten gibt´s viele Möglichkeiten sich selbst zu helfen und die Symptome zu lindern:

  • die Sehne entlasten durch Reduzierung oder Einstellung von Belastungen (Sport, …)
  • kalte Umschläge bei akuten Entzündungen
  • Wärme bei chronischen Schmerzen, ob gerade Wärme oder Kälkte besser ist, müssen Sie selber ausprobieren
  • Quarkauflage, ca. 15 Minuten, 1 – 2 x täglich
    Quark kühlt, lindert damit den Entzündungsschmerz, lässt das Gewebe abschwellen und leitet die Überwärmung ab. Quark wirkt bei direktem Kontakt mit der Haut anziehend auf Entzündungsstoffe. Die Quarkauflage ist ein tiefenwirksamer Kältespender mit lang anhaltender Wirkung. Sobald der Quark getrocknet ist, wird die Durchblutung gefördert und damit der Heilungsprozess beschleunigt.
  • Packung mit Heilerde
    Heilerde führt bei direktem Kontakt mit der Haut zu Mehrdurchblutung am Ort des Geschehens, wodurch vermehrt Stoffwechselprodukte abtransportiert werden.

Was Ärzte oft empfehlen:

  • Salbeneinreibungen, z. B. mit Diclofenac
  • Spezielle Bandagen
  • Injektionen mit Kortison sind unter Ärzten umstritten
  • Stoßwellentherapie
  • Ultraschallanwendungen

Was kann die Aromapflege dazu leisten ?

Gundsätzlich sind alle ätherischen Öle, welche antiinflammatorisch (entzündungshemmend) und analgetisch (schmerzlindernd) wirken, zu gebrauchen.

Als antiinflammatorisch wirkende Öle gelten u.a.

  • Wintergrün (Gaultheria fragrantissima)
  • Latschenkiefer (Pinus mugo syn Pinus pumilionis)
  • Weißtanne (Abies alba)
  • Cajeput (Melaleuca leucadendron syn. Melaleuca cajeputi)

Als analgetisch wirkende Öle können unter anderem folgende ätherische Öle verwendet werden:

  • Pfefferminze (Mentha piperita)
  • Weihrauch (Boswelia sacra syn. Boswelia carterii), das Öl aus dem Jemen ist durch seinen hohen Gehalt v.a. an dem kortisonähnlichen alpha-Pinen besser geeignet als das Öl aus Eritrea oder Äthiopien
  • Lavendel (Lavandula angustifolia)

Als fettes Basisöl kommt das Johanniskrautöl in Betracht(ein Mazarat, mehr dazu Aromareport 5: Fachzeitschrift für Aromatherapie, Aromapflege und Aromakultur Themenschwerpunkt: Johanniskraut ).

Folgende 3%-ige Mischung ergibt sich dann aus den obigen Ölen:

100ml Johanniskrautöl bio, dazu:

Wintergrün bio (Gaultheria fragrantissima) 15 Tropfen
Latschenkiefer bio (Pinus mugo) 10 Tropfen
Lavendel bio (Lavandula angustifolia) 10 Tropfen
Weihrauch bio Jemen (Boswelia sacra) 5 Tropfen
Weißtanne bio (Abies alba) 10 Tropfen
Pfefferminze bio (Mentha piperita) 5 Tropfen
Cajeput bio (Melaleuca leucadendron) 5 Tropfen

Mit dieser Grundmischung Öl 3 – 4 mal täglich die betroffene Stelle einreiben, nach ungefähr 5 Tagen einen Tag lang pausieren und dann wieder beginnen mit der Einreibung. Das wichtigste bei der Behandlung der Achillodynie ist Geduld. Das kann ich aus eigener Erfahrung mit dem Öl und aus der Erfahrung vieler aus dem Bekanntenkreis, denen ich die Mischung ebenfalls gemischt habe, berichten.

Natürlich kann diese Grundmischung auch in den Quark oder die Heilerde gemischt und damit eine Auflage durchgeführt werden. Dazu 20 Tropfen der Grundmischnung mit dem Quark oder der Heilerde verrühren, auf die Sehne auflegen und einwirken lassen.

Auch ein entpannendes Fußbad mit ätherischen Ölen kann zwischendruch ganz angenehm sein.

Die Grundmischung dazu:

  • 5 Tropfen Latschenkiefer bio (Pinus mugo)
  • 5 Tropofen Zirbelkiefer bio (Pinus cembra)
  • 10 Tropfen Weißtanne bio (Abies alba)
  • 5 Tropfen Fichte bio (Abies sibirica)
  • 5 Tropfen Litsea (Litsea cubeba)

3 Tropfen dieser Grundmischung zusammen mit einem Emulgator ( ich nehme am liebsten Meersalz) in das maximal körperwarme Wasser (max. 38°C) der Schüssel geben und das wohltuende, entspannende Fußbad genießen.

18. Dezember 2015

Hämatom nach Lysetherapie

Kategorie: Aromapflege – Autor: luebke – 19:09

Aufgrund einer Lungenembolie musste sich eine Patientin auf unserer Intensivstation am 11.08. einer Lyse-Therapie unterziehen.
Die Maßnahme dient zur Auflösung eines Thrombus in der Lungenstrombahn. Dabei kann es zu massiven Einblutungen führen, da das Blut für einen bestimmten Zeitraum nicht gerinnen kann. Bei unserer Pat. kam es dabei zur Einblutung in den rechten Arm, wo am Vortag eine venöse Punktion stattgefunden hatte.

Arm Hämatom

Arm Beginn


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Wir begannen nach ärztlicher Rücksprache den Arm 3xtgl. mit einer Aromaölmischung mit Immortelle und Cistrose zu versorgen. Die hämolysierende und entstauende Wirkung der ätherischen Öle und die Hochlagerung des Armes zeigte sich nach ca. 5 Tagen mit Anzeichen der Hämatomverteilung. Auch klagte die Pat. zunehmend weniger über Schmerzen und ein Spannungsgefühl im rechten Arm. Sie benötigte keine Analgetika.

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Nach ca. 10 Tagen war die Schwellung am Handrücken deutlich rückläufig. Große Sorge bestand in der Entstehung eines Abszesses und einer Infektion. Beides ist nicht eingetreten.

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Am 27.08. war der Arm wieder deutlich abgeschwollen und die Patientin konnte mit ein paar kleinen blauen Flecken entlassen werden.

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Folgende Mischung (3% tig) wurde angewendet
10gtt. Cistrose (Cistus ladaniferus)
10gtt. Immortelle (Helichrysum italicum)
5gtt. Lavendel (Lavandula officinalis)
5gtt. Cajeput (Melaleuca cajeputi)
auf 50ml Johanniskrautöl (Hypericum perforatum)

Auf diesem Weg möchte ich mich bei meinen Kollegen, das Vertrauen der Ärzte und den ätherischen Ölen bedanken.
Für mich ist die Wirkung der Öle immer wieder nach sovielen Jahren die ich nun schon mit ihnen arbeite, eine wunderbare Erfahrung. Die Patientin schätze die Aufmerksamkeit die wir ihr in unseren oftmals hektischen Betrieb zukommen lassen konnten, und mochte den Duft des Öles sehr. Die Aromapflege ist eine große Bereicherung in der Krankenpflege und für viele nicht mehr wegzudenken.

5. Dezember 2015

Sacral-Dekubitus

Kategorie: Aromapflege – Autor: Tanja Kapell – 16:27

Einen Herrn Jahrgang 1931 mit Zustand nach Tetraparese bei Sepsis mit akutem Nierenversagen sowie Spondylodiszitis BWK I und II nahmen wir am 11.06. im Hospiz auf.
Er war mit einer massiven Schluckstörung und Ablehnung einer PEG bei vorliegender Patientenverfügung angekündigt wurden.
In den nächsten Tagen stellte sich die Schluckstörung als rückläufig heraus. Auch die Arme konnte der Herr wieder besser nutzen, wobei der linke Arm sich deutlich schwächer zeigte.
Durch die ausschließliche Rückenlage hatte sich schon in der Klinik ein Dekubitus auf der rechten Gesäßhälfte gebildet.
Am 16.06. zeigte sich die Situation wie folgt:

16.06.2015 4 ohne

Eine trockene, ca. 4 cm x 2 cm messende Nekrose hatte sich deutlich demarkiert. Die Wundumgebung war sichtbar gerötet und beim Abtasten auch verhärtet.
Als Aromapflegemischung entschieden wir uns für die „Wundpflegemischung A“ nach Maria Hoch:

Grundmischung:

20 gtt Cajeput (Melaleuca cajeputi)
50 gtt Lavendel fein (Lavendula angustifolia)
20 gtt Basilikum (Ocimum basilicum)
10 gtt Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
60 gtt Teebaum (Melaleuca alternifolia)
10 gtt Thymian linalool (Thymus vulgaris ct linalool)
20 gtt Thymian thymol (Thymus vulgaris ct thymol)
20 gtt Zimtrinde (Cinnamomum verum)

Von der Grundmischung gaben wir 10 gtt auf 100 ml NaCl 0,9%. Diese Lösung sprühten wir auf die Nekrose, ließen es leicht antrocknen und deckten den Dekubitus mit einen Schaumverband ab.
Leider war auch bei uns keine Seitenlagerung möglich. Der Herr wurde auf eine Wechseldruckmatratze gebettet und wir führten Mikrolagerungen durch. Alle druckexponierten Stellen wurden mit unserem „Hautpflegeöl“ zur Dekubitusprophylaxe 2 mal täglich eingerieben:

15 ml Jojobaöl (Simmondsia chinensis)
35 ml Mandelöl süß (Prunus dulcis)
8 gtt Lanvendel fein (Lavandula angustifolia)
5 gtt Benzoe siam (Styrax tonkinensis)
2 gtt Karottensamen (Daucus carota)

Die nächste Fotodokumentation führten wir am 25.06. durch:

25.06.2015 1 ohne

Die Nekrose löste sich langsam von den Rändern her und zeigte dort Fibrinbeläge.
Wir behielten unser Vorgehen bei und hielten die Wunde am 1.07. erneut fotogrfisch fest:

01.07.2015 1

Die Größe des Dekubitus veränderte sich nicht nennenswert, allerdings löste sich die Nekrose weiter und so machten auch wir unverändert weiter, bis sich am 8.07. dieses Bild beim Verbandswechsel zeigte:

08.07.2015 1 ohne

Die harte Nekrose hatte sich vollständig aufgelöst war nur noch mittig mit dem Wundgrund verbunden. Die Wundränder zeigten sich gut durchblutet, aber auch verquollen. Ich dosierte die Tropfenzahl der Grundmischung auf 5 gtt pro 100 ml NaCl 0,9% herunter, da wir jetzt mit den ätherischen Ölen direkt in die Wundbehandlung gingen. Ein Verbandwechsel wurde täglich durchgeführt.

Am 15.07. hielten wir den Wundzustand erneut bildlich fest:

15.07.2015 2 ohne

Langsam zeigte sich uns das gesamte Ausmaß der Schädigung. Da sich die Nekrosereste weiter lösten, bekamen wir einen besseren Blick „in“ die Wunde. Der Dekubitus ging weiter in die Tiefe als wir vermuteten. Es entleerte sich nun mehr Wundsekret, so dass wir 2 mal täglich den Verbandswechsel durchführen mussten. Es schien eine Reinigung einzusetzen. Um das Sekret besser aufzufangen, änderten wir das Verbandmaterial. Wir nutzen jetzt einen sanft haftenden Schaumverband, legten zusätzlich Saugkompressen auf und fixierten alles mit einer transparenten Verbandfolie. So sollte auch der entstehende Wundgeruch eingedämmt werden.

Eine erneute Fotodokumentation am 21.07. zeigte dieses:

21.07.2015 2 ohne

Die Nekrose hatte sich völlig aufgelöst., dicke Fibrinbeläge „klebten“ am Wundgrund. Die Wundumgebung zeigte gut durchblutete, aber auch weiterhin erhabene Wundränder. Zusätzlich wurden jetzt auch deutlich Wundtaschen sichtbar. Diese wurden mit der Wundpflegemischung ausgespült, dann die gesamte Wunde nochmals ausgiebig besprüht. Die Verbandtechnik behielten wir bei.

Ab dem 25.07. schien eine erneute Reinigungsphase der Wunde einzusetzen, da wieder deutlich mehr Wundsekret gebildet wurde. Die Wunde musste zeitweise 3 mal täglich verbunden werden, so dass im Team eine neue Versorgung diskutiert wurde.
Wir entschieden uns für Ligasano, welches passgenau in die Wundhöhle eingelegt wurde. Zusätzlich wurde die Wunde mit einer weiteren Lage abgedeckt und Saugkompressen verwendet. Natürlich wurde auch wieder alles fixiert. Die direkte Wundbehandlung behielten wir bei.

Erste Erfolge zeigten sich schon zwei Tage später. Der Verbandswechsel musste nur noch 2 mal täglich erfolgen, da deutlich mehr Sekret vom Verbandsmaterial aufgenommen wurde. Die Fibrinbeläge lösten sich zunehmend und der Wundgeruch war deutlich eingedämmt.
Die Wunde wurde weiterhin bei jedem Verbandswechsel mit der Wundpflegelösung ausgespült und eingesprüht.

Am 2.08. hielten wir den Wundzustand erneut fotografisch fest:

02.08.2015 ohne

Die Fibrinbeläge hatten sich fast gänzlich gelöst und die Wundhöhle war jetzt deutlich besser einsehbar. Der Wundgrund erschien sauber und gut durchblutet, ebenso wie die etwas aufgequollenen Wundränder. Wundexsudat bildete sich kaum noch und so kam es auch nicht zu einem übermäßigen Wundgeruch. Bei diesem Ergebnis behielten wir die aktuelle Wundversorgung weiterhin bei.

Die nächste Fotodokumentation führten wir am 11.08. durch:

11.08.2015 2 ohne

11.08.2015 1 ohne

Wir waren mit dem weiteren Verlauf der Wundheilung zufrieden. Die Wundhöhle hatte sich gut gesäubert und es waren kaum noch Fibrinbeläge vorhanden. Auch die Nekrose hatte sich völlig gelöst. Ebenso war kaum noch Wundgeruch wahrzunehmen und das Wundexsudat hatte in der Menge auch stark abgenommen.

Die Wunde zeigte sich weiterhin gut durchblutet ohne Beläge und Wundgeruch. Ich stellte einen neuen Wundpflegespray zusammen:

200 ml NaCl 0,9 %
2 gtt Weihrauch arabisch (Boswellia sacra)
2 gtt Benzoe siam (Styrax tonkinensis)
1 gtt Kamille blau (Matricaria recutita)
3 gtt Karottensamen (Daucus carota)
4 gtt Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
2 gtt Myrrhe (Commiphora molmol)
3 gtt Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
5 gtt Sanddornfruchtfleischöl

Mit dieser Mischung wurde die Wunde täglich im Zuge des Verbandswechsels behandelt.

Die erneute Fotodokumentation fand am 17.08.2015 statt und zeigte folgende Wundsituation:

17.08.2015 1 ohne

17.08.2015 2 ohne

Am Wundgrund auf 1 Uhr ist noch eine kleine Fibrinauflagerung angehaftet. Die restliche Wunde ist frei von sonstigen Belägen, sezerniert kaum und es ist kein Wundgeruch wahrnehmbar.
Das Vorgehen bei der Wundbehandlung wurde beibehalten.

Am 27.08. hielten wird die aktuelle Wundsituation erneut fotografisch fest:

27.08.2015 1 ohne

27.08.2015 2 ohne

Die Fibrinauflagerung auf 1 Uhr hatte sich gelöst, der komplette Wundgrund war somit frei von Belägen. Die Wunde zeigte eine gute Granulationstendenz und so wurde der Verbandswechsel wie gehabt durchgeführt.

Die Fotodokumentation am 13.09.2015 zeigte Folgendes:

K13.09.2015 1 ohne

K13.09.2014 2 ohne

Die Wunde verkleinerte sich sichtlich in der Größenausdehnung wie auch in der Tiefe. Die Wundränder stellten sich gut durchblutet dar und so änderten wir das Verbandsmaterial. In die Wundhöhle wurde weiterhin ein Ligasano-Streifen zur Tamponade von evtl. auftretendem Wundsekret eingelegt. Dann wurde die Wunde mit einer Zetuvit-Saugkompresse abgedeckt und mit Opsite-Folie fixiert. Die Wundmischung behielten wir bei.

Die nächste Fotodokumentation führten wir am 27.09.2015 durch:

O27.09.2015 1 ohneO27.09.2015 2 ohne

Die Wundtiefe hatte sich durch Granulationsgewebe weiter verringert. Die Wundränder zeigten sich gut durchblutet und die Wundgröße hatte sich weiterhin verringert.
Bei diesem Wundzustand behielten wir die aktuelle Versorgung bei bis zum 6.10.2015.
Dann hatte sich ein eitriger-grünlicher Belag auf der Wunde gebildet. Hinzu kam ein stark übelriechender Wundgeruch und so wurde der Wundpflegespray angepasst:

200 ml NaCl 0,9%
6 gtt Manuka (Leptospermum scoparium)
6 gtt Niauli (Melaleuca viridiflora)
4 gtt Kamille blau (Matricaria recutita)
10 gtt Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
10 gtt Palmarosa (Cymbopogon martini)
4 gtt Immortelle (Helichrysum italicum)
8 gtt Pfefferminz (Mentha piperita)
10 gtt Sanddornfruchtfleischöl
Das Wundmaterial behielten wir bei und führten den Verbandswechsel täglich durch.

Am 10.10.2015 zeigte die Fotodokumentation dieses Bild:

R10.10.15 (2) ohne

R10.10.15 ohne

(Bei der Datumsangabe auf dem Wundlineal hat sich die Kollegin im Monat vertan.)

Zwei Tage später hatte sich der Wundbelag schon deutlich reduziert und es war kein Wundgeruch mehr wahrnehmbar. Wir waren also scheinbar auf dem richtigen Weg und so machten wir weiter.

Die erneute Fotodokumentation wurde am 15.10.2015 durchgeführt:

S15.10.2015 2 ohne

Der Wundgrund war wieder völlig frei von Belägen und granulierte zusehends. Ein Wundgeruch war nicht mehr wahrzunehmen. Die gesamte Wunde verkleinerte sich von ihrer Größe.

Die letzte Fotodokumentation führten wir am 25.10.2015 durch:

T25.10.2015 1 (4) ohne

Die Heilungstendenz der Wunde war weiterhin ersichtlich. Die Wunde war völlig reizfrei.

Da sich der Allgemeinzustand des Herren stabilisiert hatte, war die Unterbringung in einem Hospiz nicht mehr passend. Mit der Familie war im Vorfeld schon nach einer besseren Unterbringung für ihn gesucht wurden und so fand am 26.10.2015 die Verlegung in ein Altenheim statt.
Unser Gast hat sich nach fast einem Monat dort sehr gut eingelebt und genießt seine gewonnene Lebensqualität. Hat er bei uns doch überwiegend im Bett immer in der gleichen Position liegen wollen, wird er dort regelmäßig in den Rollstuhl mobilisiert und nimmt am Beschäftigungsprogramm teil.
Wie sich der noch geringgradige Hautdefekt weiterentwickelt hat, ist uns nicht bekannt.

Ein solch langer Behandlungsverlauf ist für unser Arbeitsfeld sehr ungewöhnlich und so hat es uns doch stark beeindruckt.

14. November 2015

Vorzeitige Wehentätigkeit

Kategorie: Allgemein – Autor: Konstanze Schories – 23:48

Hallo zusammen,

eine Freundin hat vorzeitige Wehen und hat von ihrer Hebamme das Tokolyse Öl von Stadelmann empfohlen bekommen.

Nun gibt es das aber nicht mehr. Weiß jemand zufällig warum und hat jemand ein Rezept oder eine Empfehlung? In meinen ganzen Fachbüchern habe ich nichts zu diesem Thema finden können.

vielen Dank für Eure Mühe,

Konstanze

6. Oktober 2015

34ièmes Journées Internationales Huiles Essentielles et Extraits

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromareport,Aromatherapie – Autor: Hoch Maria – 10:37

im Auftrag von Monika Werner:

Im Frühjahr erreichte mich die Anfrage der APPAM (Association pour la Promotion des Plantes à Parfum, Aromatiques et Médicinales), ob ich bereit wäre, an deren 34. internationalen Tagen der ätherischen Öle und Extrakte einen Vortrag zu halten. Das von den Veranstaltern gewünschte Thema lautete: „Ätherische Öle in Heil- und Pflegeeinrichtungen – ein langer und schwieriger Weg, Beispiele aus Deutschland“.

Am 23. September war dann mein Auftritt als „Exotin“: zum ersten Mal eine Therapeutin und zum ersten Mal eine Deutsche, die auf diesem Kongress sprach, der bislang eine Veranstaltung für Parfumeure war. Mein Mann musste spontan als Übersetzer einspringen, da die bestellte Übersetzerin plötzlich verhindert war.

Schon gleich danach und auch in den darauffolgenden Tagen nach dem gelungenen Vortrag (erfolgreich auch dank der bereitwilligen Mithilfe der AFI-Mitglieder Tanja Kapell und Susanne Seitel, die mir Fotodokumentationen und Erfahrungsberichte zur Verfügung gestellt hatten) erreichten mich viele positive Reaktionen. Hochangesehene Parfumeure bedankten sich bei mir dafür, dass ich ihnen eine neue Perspektive der Betrachtung ätherischer Öle vermittelt hatte: ätherische Öle duften nicht nur, sie können auch helfen und heilen.

Bei der anschließenden Diskussion beschäftigten sich die meisten der an mich gerichteten Fragen mit dem Thema „Allergien – allergische Reaktionen“ – ein Thema, das den Parfumeuren, die mit ätherischen Ölen arbeiten, auf den Nägeln brennt.

Aber auch ich konnte von dieser Veranstaltung profitieren, denn hier kamen Themen zur Sprache, mit denen wir Therapeuten normalerweise nicht in Berührung kommen.

Monika Werner, MontjoiMonika Werner, Montjoi (Foto: Bernard Faure, APPAM)

 

3. Oktober 2015

Hautdefekt bei MS

Kategorie: Aromapflege – Autor: Tanja Kapell – 00:35

Eine Dame Jahrgang 1956 nahmen wir am 10.07.2015 im Hospiz auf.
Sie litt an einer weit fortgeschrittenen Multiplen Sklerose mit spastischer Tetraparase, Ataxie, Epilepsie und Dysphagie. Auf geschlossene Fragen konnte sie zum Zeitpunkt der Aufnahme noch antworten.
Die Dame war dauerhaft bettlägerig und verbrachte die überwiegende Zeit in Rechtsseitenlage auf einer Wechseldruckmatratze. Eine Lagerung auf die linke Seite war möglich, wurde aber meist nicht lange toleriert. Auf Grund von Beugekontrakturen der Beine war die Durchfürung einer Rückenlage nicht möglich.
In Folge der fortgeschrittenen Erkrankung lag auch eine Stuhl- und Harninkontinenz vor.

Am Aufnahmetag hielten wir den Hautzustand des Gesäß per Foto fest, da ein Dekubitus Grad 2 vorhanden war:
10.07.2015 1 ohne

Die eigentliche Wunde maß ca 3 cm in der Breite und 2 cm in der Länge, die Tiefe schätzten wir im Millimeterbereich ein. Am Wundgrund hafteten Fibrinbeläge und die Wunde sonderte wenig klares Sekret ab. Die Wundränder stellten sich gerötet und erhaben dar. Die Wundumgebung zeigte sich gerötet und teilweise bräunlich verfärbt.

Ich stellte ein Wundpflegespray zusammen:

50 ml NaCl 0,9%
2 gtt Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
2 gtt Manuka (Leptospermum scoparium)
2 gtt Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
1 gtt Kamille blau (Matricaria recutita)
2 gtt Karottensamen (Daucus carota)

Diese Mischung sollte leicht desinfizieren und die Hautregeneration anregen.
Die Wunde, ebenso die Wundumgebung sollten im Rahmen jedes Verbandswechsels (alle 3 Tage und nach Bedarf) mit dem Wundpflegespray eingesprüht werden. Abgedeckt wurde der Dekubitus mit einem leicht selbsthaftendem Schaumverband.

Die nächste Fotodokumentation wurde erst am 23.07. wieder durchgeführt:

23.07.2015 1 ohne

Der Hautdefekt war gänzlich geschlossen und es hatte sich schon Granulationsgewebe gebildet. Die Wundumgebung sah auch vom Hautbild her deutlich besser aus. Auf Grund der deutlichen Verbesserung hielten wir die Versorgung bei.

Eine erneute Aufnahme am 3.08. zeigte kaum Veränderungen:

03.08.2015 ohne

Die Haut war im Vergleich zur Voraufnahme etwas trockener.
Auf Grund des verheilten Hautdefektes und der Stagnation in der Hautregeneration veränderte ich die Versorgung. Das „Regenerationsöl“ kam nun zum Einsatz:

50 ml Aprikosenkernöl (Prunus armeniaca)
5 gtt Lavendel extra (Lavandula angustifolia)
2 gtt Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
2 gtt Niauli (Melaleuca viridiflora)
2 gtt Palmarosa (Cymbopogon martini)
Der Steißbereich sollte jetzt 2 mal täglich mit der Ölmischung eingerieben werden. Ein Schutzverband erübrigte sich.

Am 11.08. führten wir erneut eine Fotodokumentation durch:

11.08.2015 1 ohne

11.08.2015 2 ohne

Wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Weiterhin wird der Steißbereich 2 mal täglich mit dem Regenerationsöl eingerieben und ein Schutzverband ist nicht mehr nötig.

Die Hautregeneration schritt weiter voran, so dass die Hautverfärbung abblasste.
Die Dame verstarb am 21.09.2015.

24. September 2015

Aromareport SALBEI- Nominierung zur Award Verleihung 2015 in Graz

Kategorie: Duftpflanzen,NEWS – Autor: Lamontain Christine – 21:27

Zum 3. Mal riefen die Duftpflanzen nach GRAZ.                                                                                                                         2013 war es der THYMIAN, 2014 die MELISSE und in diesem Jahr lud der SALBEI ein.

Die Award Verleihung „theSCENTEDdrop“ für die besten Duftpflanzen-Projekte in sechs Kategorien – ein Ereignis, das seines Gleichen sucht.

33 Projekte standen im Wettbewerb. Knisternde Spannung lag in der Luft, wer wird wohl dieses Jahr einen begehrten „Duft-Bambi“ mit nach Hause nehmen dürfen? Es war ein grandioser Abend, mit einer Atmosphäre, die unvergesslich bleibt.

Deutschland war mit 5 Projekt-Einreichungen dabei. Davon wurden vier Projekte nominiert und drei Projekte erhielten den begehrten „Goldenen Tropfen“, auf duftenden Zirbenholz. Eine Trophäe hatte eine besonders lange Reise vor sich – sie wollte nach Hamburg.

Die Gewinner aus Deutschland:

  • Martina Kraus Schmückende Heilkräuter aus Keltern in Baden-Württenberg für ihre Schmuckkreation „Silbersalbei“ in der Kategorie: Kunst.
  • Marita Hoyer SaporaSena aus Hamburg (entgegengenommen von Janine Ratai i.V.) für Salbeilino-Sirup in der Kategorie: Kulinarik.
  • Prof. Dr. Thomas Efferth von der Johannes Gutenberg Universität Mainz (s.hier) für die Forschung zu Pharmakogenomische Identifizierung von zytotoxischen Verbindungen von Salvia officinalis in Krebszellen in der Kategorie: Wissenschaft.

…und Aroma Forum International e.V. war dabei!

DSC_4564_an CL (2)KAromareport 13 © Hoch Maria AromaCampus

In der Kategorie Wissenschaft erhielt der Verein Aroma Forum International e.V. , vertreten durch die Präsidentin Maria Hoch, mit dem Themenjournal über Salbei Aromareport 13- Die Kräfte der Salbeiöle eine Nominierungsurkunde siehe: Die Kräfte der Salbeiöle.

NominierungAromareport 13DSC_4565_an CL (2)K

Freudestrahlend nahm Maria Hoch ( links im Bild) die Urkunde entgegen, vergessen war aller Zeitstress – ihre Landung war punktgenau, denn sie kam quasi in letzter Minute zur Abendgala „an“geflogen…

Wie kam es zu dieser Veranstaltung rund um die Duftpflanzen und ihrer vielseitigen Erscheinungsformen im Alltagsleben?

Im Jahr 2012 hatte die Vorsitzende des größten Vereines für Aromapflege und gewerbliche Aromapraktiker e.V. VAGA, Ingrid Karner, die Idee zu diesem Projekt „the scented drop“.

Ihr Ziel: Menschen zu vernetzten, die sich mit Duftpflanzen und -kräutern beschäftigen. Menschen, die im Stillen großartige Dinge „zaubern“, Menschen, die gewerbliche innovative Ideen entwickeln und umsetzen, Menschen, die zur kulturhistorischen Entdeckungsreise für eine Pflanze unterwegs sind, Menschen, die regionale Besonderheiten oder alte Erfahrungen der Volksmedizin wieder ins Bewusstsein holen, Menschen, die sich der Pflanze künstlerisch oder kulinarisch nähern und SinnesGenuss „praktizieren“, Menschen, die die Pflanzen von der wissenschaftlichen Seite erschließen und ihren ganz eigenen heilbringenden Nutzen nachweisen und hervorheben…

Zur Umsetzung dieser Vision hat Ingrid Karner ein unschlagbares Team an ihrer Seite. Christina, Nicole, Sollanda… und viele weitere Unterstützer. Alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich, geben Zeit, Energie und Herzensblut in das Gelingen dieser Veranstaltung – und nach der Veranstaltung ist bereits wieder vor der Veranstaltung…

Der aussergewöhnliche Ort der 3. Abendgala, der Flughafen GRAZ, kann als ein zukunftsweisendes Symbol angesehen werden.

Als Landeplatz für Menschen und ihrer Duftpflanzen-Ideen, als Startrampe für das Bekanntmachen von genialen Projekten, als eine Drehscheibe hinaus in die Welt der Duft-Pflanzen. Der Vernetzungsgedanke aller „Pflanzen- und ÄÖ-Fans“ nimmt immer konkreter Formen an.

Jedes eingereichte Projekt unterstützt dieses Projekt der Vernetzung und macht es bekannt, selbst wenn am Ende der „Duft-Bambi“ nicht mit nach Hause kommt – man war dabei und hat eine großartige Sache unterstützt, die so in dieser Form einmalig und einzigartig ist.

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2016 ruft die Duftpflanze LAVENDEL nach Graz … möge der LAVENDEL zu vielen Projektideen anregen … ganz entspannt.

(Weiter Informationen zur Award Verleihung sind hier zu finden) .

24. August 2015

Hautdefekt Steißbereich

Kategorie: Aromapflege – Autor: Tanja Kapell – 17:56

Aufgrund einer eskalierenden Situation im häuslichen Umfeld wurde am 7.07.2015 eine Dame Jahrgang 1935 in unserem Haus aufgenommen. Ein Lymphom bildete die Hospizindikation, allerdings standen die regelmäßigen Stürze bedingt durch körperliche Schwäche im Vordergrund. Da die Dame alleine lebte und die Tochter nicht dauerhaft vor Ort bleiben konnte, war eine Aufnahme unumgänglich. Zusätzlich erschwert wurde die Situation durch die zeitweise Desorientiertheit und somit das Verkennen der Situation. Laut ihrer Aussage, käme sie noch gut alleine zurecht.
Bei der morgendlichen Versorgung einen Tag später wurde schnell klar, dass die Dame viel Unterstützung brauchte und Toilettengänge auch nicht ohne Hilfe möglich waren.
Es fiel auf, dass der Steißbereich durch die Stürze eine livide Verfärbung 3×1 cm Abmessung aufwies. Ein kleiner, oberflächlicher Hautdefekt zeigte sich am unteren Pol.
Wir hielten die Verletzung am 8.07. bildlich fest:

08.07.2015 1 ohne

In Anbetracht der begrenzten Schädigung entschied ich mich für folgende Mischung zur Regeneration der Haut:

50 ml NaCl 0,9%
3 gtt Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
1 gtt Karottensamen (Daucus carota)
2 gtt Manuka (Leptospermum scoparium)
2 gtt Palmarosa (Cymbopogon martini)
1 gtt Rose (Rosa damascena)

Die Wunde wurde nach jedem Toilettengang mit der Mischung besprüht und nach einem kurzen antrocknen mit einer Mullkompresse zum Schutz abgedeckt.

Am 12.07. wurde die Wunde dann mit einem selbsthaftendem Schaumverband abgedeckt, da sie leicht nässte. Der Wundpflegespray wurde somit nur noch 1 mal täglich aufgetragen.
Sie erhielt eine Wechseldruckmatratze, da sie die Rückenlage im Bett bevorzugte und den größten Teil des Tages im Bett verbrachte.

Unter der Behandlung heilte der Hautdefekt sichtlich ab. So zeigte er sich am 23.07.:

23.07.2015 2 ohne

Die livide Verfärbung war gänzlich verschwunden es hatte sich eine trockene Kruste gebildet. Auch hier stellte uns das Ergebnis zufrieden und so behielten wir die aktuelle Versorgung bei.

Die erneute Fotodokumentation am 2.08. hielt diesen Hautzustand fest:

02.08.2015 1 ohne

Lediglich drei kleinste, oberflächliche Hautläsionen zeigten sich im Bereich der ursprüng-lichen Schädigung noch. Die Haut zeigte keinerlei Verfärbung mehr, sondern war gut durchblutet. Wir behielten die Versorgungweiterhin bei.
Allerdings verschlechterte sich der Allgemeinzustand der Dame zusehends. Sie verbrachte den Tag überwiegend in Rückenlage auf einer Wechseldruckmatratze im Bett.
Am 8.08. verstarb die Dame.

1. Dortmunder Aromatag in Kooperation mit Aroma Forum International und dem BDH

Kategorie: Allgemein – Autor: Hoch Maria – 16:22

Am 22.08.2015 organisierte die PhyAro Heilpflanzenschule in Dortmund den ersten Dortmunder Aromatag in Kooperation mit Aroma Forum International e.V.und dem BDH. Es war ein sehr gelungener Tag mit den Referenten Prof. Reichling, Ruth von Braunschweig, Maria Hoch, Peter Germann, Tanja Kapell, Ingrid Kleindienst-John und Uwe Schlutt. An einem sonnigem Tag in einem wunderschönen Ambiente rund um den Heilpflanzengarten und dazu leckere Gaumenfreuden aus einer erstklassige Wildkräuterküche von Claudia mit Team rundeten den Aromatag ab: Aroma Forum International e.V. war mit einem Stand vertreten, an dem reges Interesse herrschte. Vielen Dank den Organisatoren Gudrun Zeuge Germann und Peter Germann und dem gesamten Team! Ein Bericht erscheint dazu im nächsten Aromareport.
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