3. Juli 2017

Europäischer Erfinderpreis 2017 für marokkanischen Forscher: Ätherische Öle – ein Hammer gegen antibiotikaresistente Keime

Kategorie: Allgemein,Aromatherapie,NEWS,Presse,Wissenschaft – Autor: Hoch Maria – 08:48

nach einem Artikel von Nina Godart für BFMTV

Adnane Remmal, Professor für Biologie an der Universität von Fes, wurde mit dem Erfinderpreis 2017 des europäischen Patentamtes ausgezeichnet, denn ihm ist es gelungen, Antibiotika zu „redynamisieren“, gegen die Bakterien schon resistent geworden sind – und zwar mit Hilfe …. ätherischer Öle! Als erster afrikanischer Forscher wurde Adnane Remmal für seine Erfindung eines Medikaments auf der Basis ätherischer Öle ausgezeichnet. Eine revolutionäre Erfindung, die das weltweit zunehmende Problem der Antibiotikaresistenz lösen könnte.

Adnane Remmal studierte in Paris, aber nach seinem Studium entschied er sich für eine Rückkehr nach Marokko. „Mein Wunsch war es, mein Land von meinen neuen Erkenntnissen profitieren zu lassen. Im Vordergrund steht hier der Kampf gegen die Infektionen.“ Chirurgen berichteten ihm von ihrer Frustration, Patienten trotz gelungener Operation auf Grund von Infektionen, gegen die Antibiotika wirkungslos waren, verloren zu haben.

Könnte die Biologie den richtigen Weg im Kampf gegen die Antibiotikaresistenz weisen? Und womit könnte man Antibiotika ersetzen? Mit diesen Fragen ging der Forscher an seine Arbeit. Ätherische Öle – das war seine logische Überlegung. „Bevor ein Marokkaner zur Apotheke oder zum Arzt geht, hilft er sich mit ätherischen Ölen.“

In Teamarbeit mit einem Spezialisten für ätherische Öle und einem Chemiker machte er sich auf die Suche nach den wirksamen Molekülen und den Weg auf dem sie wirken „Uns wurde schnell klar, dass Antibiotika wie ein Schlüssel wirken, die ein Schloss öffnen. Aber wenn sich das Bakterium verändert, dann ändert sich das Schloss und der Schlüssel taugt zu nichts mehr“, illustriert der Forscher. „Dagegen sind die Wirkstoffe der ätherischen Öle wie ein Vorschlaghammer, der die Türe einschlägt.“ Die logische Überlegung war also, die Antibiotika mit ätherischen Ölen zu „dopen“, um die Türe zu demolieren.“ Maximaler Effekt mit einem Minimum an Dosierung und ohne Nebenwirkungen!“

Nach über 10 Jahren Forschungsarbeit von Remmal und seinem Team treibt nun ein marokkanisches pharmazeutisches Labor die Entwicklung eines Medikaments auf der Basis dieser Erkenntnisse voran. Die Technologie ist patentiert, klinische Versuche werden vorangetrieben. Die Entwicklung ist so weit fortgetrieben, dass Herstellung und Verkauf des Medikaments schon im Jahr 2018 beginnen kann. Es wäre das erste Medikament 100-%-iger marokkanischer Herkunft!

(aus dem Französischen von Eberhard Werner nach einem Bericht von BFMTV)

siehe: Ätherische Öle, eine natürliche Alternative zu Antibiotika

2. April 2017

Anwendungsbeobachtung von Aromapflege-Öl Nr.12 Narbenwohl bio bei leukämischer Hautreaktion

Kategorie: Aromapflege,Aromatherapie – Autor: Stefan Berger – 16:34

Kurze Anwendungsbeobachtung bei leukämischer Hautreaktion durch Leukopenie, verursacht durch Metamizol

Inhalt des Aromapflege-Öls Nr.12 Narbenwohl von Jophiel:

  • Elemi
  • Myrrhe
  • Karottensamen
  • Lavendel
  • Rosengeranie u.a. in
  • Wildrosen-, Jojoba-, Sanddornfruchtfleischöl u.a.

Diagnosen

  • Leukopenie, durch Metamizol induziert
  • Akute leukämische Hautreaktion seit 11/2016

Subjektive Beschwerden

  • massiver Juckreiz an beiden Armen durch leukämische Hautreaktion
  • Schamgefühl durch verändertes Körperbild an den Armen

Hautbefund am 21.03.2017

  • Hautläsionen an den Armen
  • teilweise Bläschen, prall gefüllt
  • teilweise offen, leicht blutend
  • Juckreiz

 Fotodokumentation (durch Patientin selbst) vor der Pflege mit dem Aromapflege-Öl Nr. 12 Narbenwohl bio Öl

   

 

erfolglose Vorbehandlungen der Haut an den Armen

  • verschiedene Salben und Cremes, ärztlich verordnet
  • kortisonhaltige topische Anwendungen
  • Stickstoffbehandlung der betroffenen Stellen

Armomanwendung Start am 21.03.2017

  • Einreibung der betroffenen Stellen mit dem Aromapflege-Öls Nr.12
  • Narbenwohl bio 3 x täglich (morgens, mittags, abends)

Fotodokumentation nach 10 Tagen Anwendung am 31.03.2017 (durch Patientin selbst)

7. März 2017

„Heilsame Düfte“, eine Nachlese des Aromakongresses 2016

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromareport,Aromatherapie – Autor: Hoch Maria – 20:27

Aromareport 16 © Hoch Maria.jpg

Heilsame Düfte

Duftmoleküle sind so klein

und können trotzdem heilsam sein.

Das hat die Wissenschaft schon festgestellt

und zwar überall auf dieser Welt.

 

Ätherische Öle überzeugen mit Duft,

bei mancherlei Wehwehchen d.h. nicht nur in der Luft.

Sie töten die Bakterien und die Viren,

vertreiben die Pilze, das kann man ausprobieren.

 

Sie stärken das Immunsystem und lindern Schmerzen,

sie entkrampfen den Bauch und beruhigen die Herzen.

Sie verjagen die Ängste, pflegen Haut und Haar,

Düfte sind heilsam, das ist doch klar.

 

Sie werden angewendet in der Therapie und in der Pflege,

in Wellness/kultur und das ganz rege.

Ob als Raumduft in der Lampe oder als Pflegeöl auf der Haut,

überall erfolgreich und darauf wird aufgebaut.

 

Duftnoten von Zitrusfrüchten, Kräutern oder Blüten,

von Hölzern, Nadeln oder Wurzeln, sie können alles bieten.

Genauso, wie jeder Mensch es mag, als angenehm empfindet

und manches Leid damit entschwindet.

 

Gewusst wie verwendet, schaffen Düfte Harmonie,

sie helfen konzentrieren, das schadet nie.

Sie unterstützen den Körper, die Seele und den Geist,

die heilsamen Düfte, die ätherischen Öle, wie Du weißt.                   Maria Hoch

25. Oktober 2016

Hydrolate

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromatherapie,Duftpflanzen – Autor: admin – 10:32

Hydrolate – „wildes Herz der Pflanzen“ (Susanne Fischer-Rizzi)
erstellt: Natalie Rosenhauer von Löwensprung

Definition und Gewinnung

Ein Hydrolat ist das Produkt einer Wasserdampfdestillation von Heil- und Duftpflanzen.

Bei diesem Prozess wird der Dampf mit wasserdampflöslichen Molekülen angereichert und bei der anschließenden Kondensation durch Abkühlung von den gewonnenen ätherischen Ölen getrennt und abgezogen.

In Apotheken werden oft unechte „Hydrolate“ hergestellt, insbesondere Rosenwasser.

Dafür wird destilliertes Wasser mit ätherischen Öl, natürlichen oder auch künstlichen Aromen vermischt.

Das echte Hydrolat enthält jedoch einen Anteil an wasserlöslichen Inhaltsstoffen. Es setzt sich bei der Destillation sozusagen „mit der Pflanze auseinander“.

In den Mittelmeerländern, im Iran, in der Türkei und in Nordafrika werden Hydrolate ganz gebräuchlich im Alltag verwendet: in der Küche, als Pflege für Haut und Haare, und als Medizin. Im mitteleuropäischen Raum haben sie eine lange Tradition als sog. Pflanzenwässer, oder „gebrannte Wässer“. Mit der Aromatherapie und Aromapflege erleben sie Hand in Hand eine Wiederentdeckung.

Herkunft: Marokko, Portugal, Süd-Frankreich, Süd-Italien

 

Inhaltsstoffe

Das Hydrolat kann ganz andere Inhaltsstoffe von der destillierten Pflanze enthalten als das gewonnene ätherische Öl.

Es enthält zum einen wasserdampfflüchtige lipophile Bestandteile und zum anderen wasserlösliche flüchtige Inhaltsstoffe der Pflanzen, sowie zwischen 0,03-0,5 % ätherische Öle (sog. Wasseröle) und z.T. Artefakte. Damit sind die Hydrolate die Schnittstelle zwischen der herkömmlichen Pflanzenheilkunde, die primär mit den wasser- und alkohollöslichen Pflanzenanteilen arbeitet, und der Aromatherapie bzw. –pflege.

Insgesamt müssen diese einzelnen Substanzen leichter als 250 g/mol (Price 2004) sein, um in der Destillation in den Wasserdampf gelöst zu werden. Das bedeutet, dass besonders die leichteren und kleineren Moleküle im Hydrolat vorzufinden sind:

  1. Die Wasseröle sind im Hydrolat in feinsten Tröpfchen verteilt, und enthalten im Gegensatz zum oben aufliegenden ätherischen Öl besonders die wasserlöslichen Substanzen der ätherischen Öle wie Alkohole, Aldehyde, Ester, Ketone und Spuren von 1,8 Cineol, daneben Säuren, die den pH-Wert senken. So ist in hochwertigem Rosenhydrolat viel Phenylethanol und Phenylester enthalten, deutlich mehr als im ätherischen Öl der Rose.
  2. Von den wasserlöslichen Substanzen können sie noch Gerbstoffe, Scharfstoffe und teilweise Vitamine, und in Spuren viele andere Stoffe enthalten.
  1. Artefakte nennt man Stoffe, die in der Natur so nicht vorkommen, sondern erst durch die Destillation entstehen, wie z.B. Chamazulen, Sulfide oder Aceton.

 

Wirkung und Dosierung

Die Wirkung der Hydrolate im Allgemeinen kann man als ganzheitlich und mild beschreiben. Susanne Fischer-Rizzi beschreibt ihre Wirkung als 4-5x stärker als Teezubereitungen, daher reichen Dosierungen im TL-Bereich aus. Man kann sie äußerlich anwenden, auch bei empfindlicher Haut, Babys und älteren Menschen. Auch eine innerliche Anwendung ist möglich: man dosiert tee- bis esslöffelweise in Wasser.

 

Haltbarkeit, Hygiene, Handhabung

Während der Destillation entsteht absolut reines Hydrolat, das eigentlich sehr lange haltbar sein kann. Wenn es mit sauberen Arbeitsgeräten in Flaschen umgefüllt wird und die Temperaturunterschiede nicht zu groß sind, halten sich die meisten Hydrolate mindestens 0,5 bis sogar 2 Jahre.

Das kommt natürlich auch auf die Inhaltsstoffe an. Nerolihydrolat hält erfahrungsgemäß sehr lange, wogegen das Weisstannenhydrolat schon nach einigen Monaten umkippen kann (sehr wahrscheinlich finden sich im Weisstannenhydrolat sehr wenige Alkohole).

Einige Firmen setzen Alkohol oder sonstige Mittel zur Haltbarmachung zu.

Damit hält das Hydrolat zwar länger, ist aber für die Pflege von Haut und Haaren nicht zu empfehlen.

Es wird eine Reifezeit des Hydrolates empfohlen. Diese liegt zwischen einigen Wochen bis zu einem Jahr. In dieser Zeit verflüchtigen sich eventuell enthaltene Stoffe wie Schwefelverbindungen und der Gesamtduft wird angenehmer und runder.

  • Einige Destilleure arbeiten sehr hochwertig, und so enthalten deren Hydrolate größere Mengen an Wasseröl, was das Hydrolat länger haltbar macht.
  • Die Angaben auf dem Etikett eines Hydrolats sollten der Kennzeichnung eines hochwertigen ätherischen Öles entsprechen!
  • Die Hydrolate sollten in dunklen, lichtundurchlässigen Flaschen abgefüllt sein. Wer selbst destilliert, sollte darauf achten, dass die Flaschen sehr gut befüllt sind, damit wenig Platz für Sauerstoff in der Flasche bleibt, der den Alterungsprozess beschleunigen kann.
  • Die Öffnung der Flasche sollte möglichst nicht berührt werden, um eine Verkeimung zu verhindern; nach Möglichkeit setzt man einen Sprühaufsatz auf die Flasche auf.
  • Die Flaschen sollten kühl, trocken, lichtgeschützt und bei gleichbleibender Temperatur gelagert werden (die Bildung von Kondenswasser bei Temperaturschwankungen fördert die Verkeimung).
  • Anzeichen einer Verkeimung oder Umkippen der Hydrolate sind: muffiger Geruch, Schlieren- und Wolkenbildung.

Geruch

Der Geruch eines Hydrolates hat selten etwas mit dem Duft des dazugehörigen ätherischen Öls zu tun. Sehr gut festzustellen ist es am Lavendelhydrolat. Es duftet dumpf und krautig und hat wenig Ähnlichkeit mit dem Lavendelöl, denn es fehlen besonders die Ester, die eine wichtige Leitsubstanz im ätherischen Lavendelöl sind! Das Salbeihydrolat hingegen enthält relativ viel Thujon (leicht hydrophiles Monoterpenketon), und riecht dem ätherischen Salbeiöl sehr ähnlich.

Dementsprechend unterscheidet sich bisweilen auch die Wirkweise der Hydrolate von den ätherischen Ölen ein und derselben Pflanze. In der Regel wirken Hydrolate und ätherische Öle synergistisch und lassen sich wunderbar kombinieren.
Quellen:

Kleindienst-John, Ingrid: Hydrolate – Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser, Freya Verlag, Linz 2012

Fischer-Rizzi, Susanne: Das große Buch der Pflanzenwässer, AT Verlag, München 2014

23. August 2016

„Die Wiege der Düfte“

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromareport,Aromastudienreisen,Aromatherapie,Presse – Autor: Hoch Maria – 17:04

Am 25.08.16 um 06.00 Uhr und am 27.08.2016 um 10.00 Uhr kommt ein sehenswerter Dokumentarfilm über die Jasminernte im Nildelta bei Hussein Fakhry in Ägypten.
Ich habe vorgestern zufällig die Erstausstrahlung gesehen. Arom Forum International e.V war 2012 mit einer Jasmin-Aromastudienreise dort und es war gigantisch. Sobald die politische Lage es erlaubt, bieten wir diese wunderbare, einzigartige Aromastudienreise wieder an! Wer mehr erfahren will, findet im Aromareport 8 einen ausführlichen Artikel, fast wie im jetzigen Film! siehe:

Die Aromastudienreise nach Ägypten von Anja Maurer und Cherry Chen

Jasminpflückerin © Maria Hoch

Jasminpflückerin © Maria Hoch

Jasminconcrete © Maria Hoch

Jasminconcrete © Maria Hoch

Jasminblüten Königin der Nacht © Maria Hoch

Jasminblüten Königin der Nacht © Maria Hoch

Jasminblüten © Maria Hoch

Jasminblüten © Maria Hoch

Jasminblüten geerntet © Maria Hoch

Jasminblüten geerntet © Maria Hoch

Jasminblüte © Maria Hoch

Jasminblüte © Maria Hoch

Hussein-Maria © Anja Maurer

Hussein-Maria © Anja Maurer

Zimtbasilikum © Maria Hoch

Zimtbasilikum © Maria Hoch

10. August 2016

Ätherische Ölmischung reduziert Bakterien und Pilze im Krankenhaus

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromatherapie – Autor: Hoch Maria – 09:51

Dass ätherische Öle desinfizierend d.h. antibakteriell, antimykotisch und antiviral wirken, -ist bei denen, die mit ätherischen Ölen im Gesundheitswesen arbeiten- schon lange bekannt. Es ist auch das Thema, das durch wissenschaftliche Studien am besten untersucht ist.
Dazu gibt es jetzt eine neue Studie von der Universität aus Mailand (Italien) Abstract: Ätherische Öle reduzieren Bakterien und Pilze im Krankenhaus

„In einem italienischen Krankenhaus wurde die antimikrobielle Wirkung ätherischer Öle mittels Raumbeduftung nachgewiesen. Untersucht wurde, ob eine Raumbeduftung d.h. Vernebeln von  einer Mischung ätherischer Öle aus Lavendel, Cajeput, Sibirischer Tanne, Myrte und Zitronengeranie die Keime wie Bakterien und Pilze reduziert.
Vor Studienbeginn und danach wurden im Abstand von 30 Tagen mittels Abstrichen von kontaminierten Tischen, Schränken und Handläufen auf Enterococcus faecilis, Escherichia coli, Proteus vulgaris, Salmonalla typhimurium, Staphylococcus aureus, Candida albicans, Aspergillus niger und Saccharomyces cerevisiae untersucht. Dazu erfolgte eine korrekte Dokumentation von Verordnungen und Einnahmezeiten von Arzneimitteln gg Infektionen bei 32 Patienten. Geforscht wurde auf zwei unterschiedlichen, aber gleich aufgeteilten Etagen. Eine desinfiziert mit herkömmlichen Desinfektionsmitteln, die andere vernebelt nachts 8 Std. die ätherische Ölmischung in zwei von acht Zimmern bei geschlossenen Türen, tagsüber wurden die Türen geöffnet, damit die Luft im Flur und andere Räume zirkulieren kann.
Ergebnis:
Keimreduktion von Bakterien und Pilzen
von Tischen > 90 %
Schrankflächen > 75%
auf den Handläufen der Flure wurden keine signifikanten Veränderungen erzielt
Auf den Tischen, die am stärksten kontaminiert waren, konnte eine vollkommene Keimfreiheit festgestellt werden.
In den letzten 30 Studientagen wurde die Raumbeduftung ausgesetzt und die Keimzahlen stiegen an wie vor Studienbeginnn.
Die Verordnungen und Einnahmedauer der Arzneimittel besonders gg Atemwegsinfektionen waren auf der Etage, die ätherische Öle verwendete um 80% bzw. 86% niedriger, als auf der Etage, die die herkömmlichen Desinfektionsmittel benutzte.“

„siehe“: Es liegt was in der Luft – ein schutzbringender Duft

Das bedeutet:

  • 70% weniger Antibiotika-Einnahmen
  • 100% weniger Einnahmen von schleimlösenden Produkten
  • 100% weniger Einnahmen von bronchienerweiternden Mitteln
  • 67% weniger Bedarf an steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten
  • 33% weniger Bedarf an nicht steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten

Spannend ist, dass bei keinem Patienten unerwünschte Nebenwirkungen wie z. B. allergische Reaktionen gegen ätherische Öle auftraten.

Schlussfolgerung der Autoren: Die ätherische Ölmischung bewirkt eine effektive Keimreduktion von Bakterien und Pilzen und reduziert die Einnahmen von Antibiotika, bronchienerweiternden, steroidalen entzündungshemmenden und nicht steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten.

5. August 2016

Nachlese zur Aromastudienreise zu Latschen und Zirben

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromastudienreisen,Aromatherapie,Duftpflanzen – Autor: Hoch Maria – 23:14

Die Düfte von Latsche und Zirbe

Die Zirben, die Grossen und die Latschen, die Zwerge,

es sind die Öle von Grenzgängern der Berge.

Sie trotzen allen Wettern, bieten Widerstand,

die Bäume der Extreme aus dem hochalpinen Land.

 

Und genau diese Kraft vermitteln sie,

sie verleihen uns Flügel und viel Energie

oder verhelfen uns zur nötigen Ruhe

und geben uns Stabilität wie feste Schuhe.

 

Sie lehren uns, mit Grenzen umzugehen

und wieder stabil im Leben zu stehen.

Diese Düfte sind eine Erfahrung wert

Sie sind nicht umsonst uralt bewährt.

                                                                                  Maria Hoch

Am 16.07.2016 startete eine internationale Gruppe voller Erwartungen Richtung Südtirol. Die Aromastudienreise zu den Latschen- und Zirbelkiefern stand unter Hochdruckeinfluss, d.h. los ging es am Samstag, den 16.07.2016 bei herrlichem Wetter. Die erste Sehenswürdigkeit waren die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran.Garten © Hoch Maria AromaCampus

Die Gärten standen in ihren einzelnen Themenbereichen in voller Blüte und waren für jede/n einzelne/n Teilnehmer/in ein Genuß. Es ist ein außergewöhnlicher Ort, der erkundet und mit allen Sinnen erlebt werden kann!

Yuccablüte © Hoch Maria AromaCampus

Yuccablüte 

Ganz beeindruckt von einem der schönsten Gärten Italiens fuhren wir am Abend ins Pustertal zu unserer Übernachtungsstätte nach Kiens. Die Südtiroler Spezialitäten waren ein Genuss.

Am Sonntag war die Fahrt ins Ahrntal in unserem Programm zum Biolandhof -Moserhof, wo uns ein Demeter – Mittagessen von Michael Oberhollenzer mit Frau serviert wurde. Danach berichtete  Herr Oberhollenzer von seinem Biohof und dem Projekt „ahrntal natur“ mit

Staubbad-Hühner © Hoch Maria AromaCampusGefiederpflege im Staubbad

Duroc-Schweinen, Hühnern und Milchschafzucht. Welche Mineralien in diesem Tal in der Erde aufeinander treffen und den Kartoffel- und Gemüseanbau gedeihen lassen endete mit „Katzengoldsuche“ im Kartoffelfeld. In Sand in Taufers wurde auf der Rückfahrt ein Zwischenstopp eingelegt und wer wollte, konnte die Burg besuchen oder an der Taufers spazieren gehen. Der Montag begann mit Franz Niederkofler, ab in die Berge

Südtirol © Hoch Maria AromaCampusSüdtiroler Bergwelt

zu den auf ca. 2000 m hoch gelegenen Latschen, Zirben, Lärchen…..

 Wir sahen die schwierige, sehr aufwendige Latschenkiefernernte.

Latschenkiefern schneiden © Hoch Maria AromaCampus Latschenkieferernte

Franz Niederkofler informierte uns sehr ausführlich über das Wachstum der Latschen und Zirben, Latschenkieferspitze mit Zapfen © Maria Hoch

Latschenkieferspitze mit Zapfen

die Ernte, die Pflege von Almen und die Nachhaltigkeit im Naturschutz. Danach wies er die Teilnehmer/innen in das „Korrekte Bündeln der geschnittenen Latschenzweige“ ein.

Bündeln © Hoch Maria AromaCampus Einweisung ins Bündeln

Latschenernte © Hoch Maria AromaCampus  Bündeln der Latschenzweige

Alle halfen mit und schleppten die Bündel an die Straße.

Latschenernte 1 © Hoch Maria AromaCampus

Tragen der Bündel zum Waldweg

Während der Mittagspause (Picknick im Wald) erzählte Franz noch den Weg der Latschenzweige ins Tal mit Gegenüberstellung heute und zu früheren Zeiten. Anschließend fuhren wir zur Destille und erlebten den Wechsel von der fertigen Zirben-Destillation bis hin zur neu gefüllten Destille für die Wasserdampfdestillation der Zirbelkiefer.

Zirben fertig destilliert- Entleeren der Biomasse

Zirben fertig destilliert- Entleeren der Biomasse

Zirben fertig destilliert- Entleeren der Biomasse

Zirben fertig destilliert- Entleeren der Biomasse

Eine neue beeindruckende Schneidemaschine zerkleinert die Äste und Nadeln sehr schonend, damit möglichst viele Öldrüsen mit den wertvollen ätherischen Ölen erhalten bleiben und während der Destillation gewonnen werden können.

Zirbenäste und Nadeln schneidet und zerkleinert die Schneidemaschine ganz korrekt

Zirbenäste und Nadeln zerkleinert die Schneidemaschine

Das Verfahren der Gewinnung von Latschen- und Zirbelkiefernöl wurde von Franz ausführlich dargstellt.

Anschließend wurden die verbrauchten heißen Hackschnitzel der Zirben in ein  Holzhaus gebracht, in dem  wir gemeinsam ein angehmes Zirbenfußbad genossen.

Zirbenfußbad

Zirbenfußbad

 

Danach wurden die Füße an einem idyllischen Platz im Bach abgekühlt.

Am Abend wanderten wir an Wildblumen vorbei  zum Abendessen zur Moarhof-Alm, wo der Blick in die Bergwelt jeden ertsaunen ließ.

Bergblick © Hoch Maria AromaCampusBergwiese Südtirol © Hoch Maria AromaCampusWildblumenwieseAlmhütte Latschenreise © Hoch Maria AromaCampus

Aromastudienreisegruppe

Der Rückweg war bei fast vollem Mond ein einmaliges Erlebnis. In so einer wunderschönen Abendstimmung konnte ein Teil der Gruppe noch nicht nach Hause gehen. Franz zündete ein Feuer an und der Tag endete mit einer Kostprobe Zirbenschnaps und einer herrlichen Räucherung am Feuer. Eine  ganz friedliche, überwältigende Stimmung erfüllte uns still.

Dienstag hielt Franz einen Vortrag über die ätherischen Öle von Latschen- und Zirbelkiefern. Er zeigte uns die solarbetriebene Trocknungsanlage der Kräuter, die einzelnen Labore zur Herstellung von Mazeraten, Tinkturen, Salben, Labor © Hoch Maria AromaCampusSaunaaufgüssen, Bonbons und Tees. Sehr beeindruckt von dem Familienbetrieb Bergila kam zum Schluß der sehnsüchtig erwartete Einkauf  und ein Spaziergang im Kräutergarten.Sonnehut © Hoch Maria AromaCampus

roter Sonnenhut

Muskatellersalbei © Hoch Maria AromaCampus

Muskatellersalbei

Schwarzkümmel © Hoch Maria AromaCampus

Schwarzkümmelblüte

Nach dem Mittagessen am Issinger Weiher war es Zeit für die Rückfahrt. Abends in München angekommen war die Aromastudienreise zu den Latschen, Zirben, Lärchen, Fichten, Weißtannen und vielen Kräutern voll mit vielen unvergesslichen Erlebnissen am 19.07.2016 zu Ende. Es war eine großartige Duftreise mit Christiane Lübke und Maria Hoch als Reisleiterinnen, die jedem empfohlen werden kann und das Duftleben bereichert.

Mehr zu Latschen- und Zirbenöl finden Sie im Aromareport 12

siehe: Aromareport 12

13. Juni 2016

Aromakongress „Heilsame Düfte“ von Aroma forum International e.V.am 04. und 05.06.2016 im Botanischen Garten in München

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromatherapie,Aromatherapie für Tiere,Duftpflanzen – Autor: Hoch Maria – 17:59

Am 04. und 05.06.2016 fand der große Aromakongress „Heilsame Düfte“ von Aroma Forum International e.V. im antiken Hörsaal und im wunderschönen Ambiente des Botanischen Gartens in München statt. Hier einige Ausschnitte- mehr folgen  in der Bildergalerie auf der Homepage von Aroma Forum International e.V.

Der Hörsaal des Botnaischen Gartens München

Vorm Hörsaal des Botnaischen Gartens München

Irisgarten in voller Blüte

Irisgarten in voller Blüte

Ausstellung Heilsame Düfte

Ausstellung Heilsame Düfte

Vorbereitung Einlass

Vorbereitung Einlass

Hörsaal

Antiker Hörsaal im Botanischen Garten München

Begrüßung Frau Dr. Bayer

Begrüßung Frau Dr. Bayer

Begrüßung Maria Hoch

Begrüßung Maria Hoch

Chinesische Heilpflanzen- die grüne Apotheke Chinas entdeckenReferent Prof. Heubl und Moderatorin Monika Werner

„Chinesische Heilpflanzen- die grüne Apotheke Chinas entdecken“ – Referent Prof. Heubl und Moderatorin Monika Werner

Die Kunst des Destillierens Referent Franz Niederkofler und Monika Werner

„Die Kunst des Destillierens“ – Referent Franz Niederkofler und Monika Werner

Strategien zur Umsetzung der Aromapflege in der Akutklinik - Referentin Maria Hoch

„Strategien zur Umsetzung der Aromapflege in der Akutklinik“ – Referentin Maria Hoch

Ätherische Öle in Klinik und Praxis u.a. bei mikrobiellen Infektionen Rferent Tobias Matreitz

„Ätherische Öle in Klinik und Praxis u.a. bei mikrobiellen Infektionen“ – Referent Tobias Matreitz

Aromatherapie bei Clostridien-Nachweis, ein Bericht aus der Naturheilpraxis Referent Daniel Petrak

„Aromatherapie bei Clostridien-Nachweis, ein Bericht aus der Naturheilpraxis“ –  Referent Daniel Petrak

bea-00141- Prof. Franz

„Aromen und ätherische Öle in der Veterinärmedizin und Tierernährung“ –  Referent Prof. Chlodwig Franz

Märchen und Mythen in der osmologischen Begleitung Referent Martin Henglein

„Märchen und Mythen in der osmologischen Begleitung“ –  Referent Martin Henglein

Ein Geruch sagt mehr als 1000 Worte Referentin Christine Lamontain

„Ein Geruch sagt mehr als 1000 Worte“ –  Referentin Christine Lamontain und Moderatorin Maria Hoch

Aromatherapie im stationären psychotherapeutischen Behandlungsprozess Referentin Regular Rudof von Rohr und Moderatorin Maria Hoch

„Aromatherapie im stationären psychotherapeutischen Behandlungsprozess“ –  Referentin Regula Rudolf von Rohr und Moderatorin Maria Hoch

Ylang Ylangöl, analgesierend und sedierend Referent Emmerich Berg

„Ylang Ylangöl, analgesierend und sedierend?“ – Referent Emmerich Berg

Christiane und ich © Hoch Wolfgang AromaCampus

„Aus der Praxis- Ätherische Öle in der Intensivstation“ –  Referentin Christiane Lübke

Duftreptoren - zukünftige Zeilobjekte für Diagnose und Therapie Prof. Hanns Hatt und Moderatorin Maria Hoch

„Duftrezeptoren – zukünftige Zeilobjekte für Diagnose und Therapie“ –  Prof. Hanns Hatt und Moderatorin Maria Hoch

Winterhalle mit den Ausstellern zum Aromakongress Heilsame Düfte

Winterhalle mit den Ausstellern zum Aromakongress „Heilsame Düfte“

Stand Aroma Forum International e.V.

Stand Aroma Forum International e.V.

Aromakongress Cake-Pops

Aromakongress Cake-Pops

Aromakongress Cake-Pops

Aromakongress Cake-Pops

28. Januar 2016

Visite Aromatherapie

Kategorie: Aromapflege,Aromatherapie – Autor: Verena Grewenig – 09:15

Hallo zusammen,

gestern kam ein toller Bericht im NDR

http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Aromatherapie-Mit-Dueften-heilen,aromatherapie100.html

Viel Spaß beim Anschauen

Liebe Grüße

Verena

22. Januar 2016

Osmologie – Düfte bewusst riechen und wahrnehmen

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromareport,Aromatherapie,Duftpflanzen,Wissenschaft – Autor: Hoch Maria – 18:31

Die letzte Ausgabe der Fachzeitschrift für Aromatherapie, Aromapflege und Aromakultur befasst sich intensiv mit dem Themenschwerpunkt der Osmologie. Eine spezielle Arbeit, die sich u.a. damit beschäftigt, Düfte intensiv wahrzunehmen. Eine spannende Ausgabe siehe: Aromareport 14 !

Düfte wahrnehmen

Gerade in der Winterzeit

bringen die Düfte Heiterkeit.

Rieche, nimm sie richtig wahr,

sie vertreiben die Ängste, ist doch klar.

 

Und riechst Du noch mal ganz bewusst,

am Lieblingsduft mit Herzenslust,

erlebst Du Friede, Stress lässt nach,

der Duft gibt das, was er versprach.

 

Man kann ihm lauschen, immer weiter

er geht mit Dir, wie ein Begleiter.

Er kann Dich auch nach innen führen,

und öffnen manch’ verschlossne Türen.

 

Genieße die Düfte und nimm Dir Zeit,

beobachte mit Achtsamkeit.

Und immer der Nase nach mit herrlichen Düften,

dann werden sie manches Geheimnis lüften.

 

Sie erhellen an dunklen Wintertagen

und die lichtvollen Stunden, sie überragen.

Sie vermitteln uns Geborgenheit,

die man so oft braucht in der stillen Zeit.

                                                                                         

                                                                                  Maria Hoch, im Dezember 2015

Aromareport 14 © Maria Hoch Aromacampus