3. Juli 2017

Europäischer Erfinderpreis 2017 für marokkanischen Forscher: Ätherische Öle – ein Hammer gegen antibiotikaresistente Keime

Kategorie: Allgemein,Aromatherapie,NEWS,Presse,Wissenschaft – Autor: Hoch Maria – 08:48

nach einem Artikel von Nina Godart für BFMTV

Adnane Remmal, Professor für Biologie an der Universität von Fes, wurde mit dem Erfinderpreis 2017 des europäischen Patentamtes ausgezeichnet, denn ihm ist es gelungen, Antibiotika zu „redynamisieren“, gegen die Bakterien schon resistent geworden sind – und zwar mit Hilfe …. ätherischer Öle! Als erster afrikanischer Forscher wurde Adnane Remmal für seine Erfindung eines Medikaments auf der Basis ätherischer Öle ausgezeichnet. Eine revolutionäre Erfindung, die das weltweit zunehmende Problem der Antibiotikaresistenz lösen könnte.

Adnane Remmal studierte in Paris, aber nach seinem Studium entschied er sich für eine Rückkehr nach Marokko. „Mein Wunsch war es, mein Land von meinen neuen Erkenntnissen profitieren zu lassen. Im Vordergrund steht hier der Kampf gegen die Infektionen.“ Chirurgen berichteten ihm von ihrer Frustration, Patienten trotz gelungener Operation auf Grund von Infektionen, gegen die Antibiotika wirkungslos waren, verloren zu haben.

Könnte die Biologie den richtigen Weg im Kampf gegen die Antibiotikaresistenz weisen? Und womit könnte man Antibiotika ersetzen? Mit diesen Fragen ging der Forscher an seine Arbeit. Ätherische Öle – das war seine logische Überlegung. „Bevor ein Marokkaner zur Apotheke oder zum Arzt geht, hilft er sich mit ätherischen Ölen.“

In Teamarbeit mit einem Spezialisten für ätherische Öle und einem Chemiker machte er sich auf die Suche nach den wirksamen Molekülen und den Weg auf dem sie wirken „Uns wurde schnell klar, dass Antibiotika wie ein Schlüssel wirken, die ein Schloss öffnen. Aber wenn sich das Bakterium verändert, dann ändert sich das Schloss und der Schlüssel taugt zu nichts mehr“, illustriert der Forscher. „Dagegen sind die Wirkstoffe der ätherischen Öle wie ein Vorschlaghammer, der die Türe einschlägt.“ Die logische Überlegung war also, die Antibiotika mit ätherischen Ölen zu „dopen“, um die Türe zu demolieren.“ Maximaler Effekt mit einem Minimum an Dosierung und ohne Nebenwirkungen!“

Nach über 10 Jahren Forschungsarbeit von Remmal und seinem Team treibt nun ein marokkanisches pharmazeutisches Labor die Entwicklung eines Medikaments auf der Basis dieser Erkenntnisse voran. Die Technologie ist patentiert, klinische Versuche werden vorangetrieben. Die Entwicklung ist so weit fortgetrieben, dass Herstellung und Verkauf des Medikaments schon im Jahr 2018 beginnen kann. Es wäre das erste Medikament 100-%-iger marokkanischer Herkunft!

(aus dem Französischen von Eberhard Werner nach einem Bericht von BFMTV)

siehe: Ätherische Öle, eine natürliche Alternative zu Antibiotika

7. März 2017

„Heilsame Düfte“, eine Nachlese des Aromakongresses 2016

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromareport,Aromatherapie – Autor: Hoch Maria – 20:27

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Heilsame Düfte

Duftmoleküle sind so klein

und können trotzdem heilsam sein.

Das hat die Wissenschaft schon festgestellt

und zwar überall auf dieser Welt.

 

Ätherische Öle überzeugen mit Duft,

bei mancherlei Wehwehchen d.h. nicht nur in der Luft.

Sie töten die Bakterien und die Viren,

vertreiben die Pilze, das kann man ausprobieren.

 

Sie stärken das Immunsystem und lindern Schmerzen,

sie entkrampfen den Bauch und beruhigen die Herzen.

Sie verjagen die Ängste, pflegen Haut und Haar,

Düfte sind heilsam, das ist doch klar.

 

Sie werden angewendet in der Therapie und in der Pflege,

in Wellness/kultur und das ganz rege.

Ob als Raumduft in der Lampe oder als Pflegeöl auf der Haut,

überall erfolgreich und darauf wird aufgebaut.

 

Duftnoten von Zitrusfrüchten, Kräutern oder Blüten,

von Hölzern, Nadeln oder Wurzeln, sie können alles bieten.

Genauso, wie jeder Mensch es mag, als angenehm empfindet

und manches Leid damit entschwindet.

 

Gewusst wie verwendet, schaffen Düfte Harmonie,

sie helfen konzentrieren, das schadet nie.

Sie unterstützen den Körper, die Seele und den Geist,

die heilsamen Düfte, die ätherischen Öle, wie Du weißt.                   Maria Hoch

5. Dezember 2016

Pfefferminzhydrolat

Kategorie: Allgemein – Autor: Natalie Rosenhauer – 16:30

Pfefferminzhydrolat

Mentha x piperita, Lamiaceae

Es wird das Kraut vor der Blüte verwendet, oder das getrocknete Kraut

Die Pfefferminze wurde bereits 1600 Jahre vor Chr. in altägyptischen Aufzeichnungen als Heilpflanze beschrieben.

Wirkung

  1. Körperlich

Kühlend, erfrischend, abschwellend; leicht antiinfektiös und entzündungswidrig; leicht analgesierend durch Anregung der Kälterezeptoren; verdauungsfördernd; juckreizstillend, entkrampfend

  1. Psychisch

Anregend, konzentrationsfördernd, erfrischend, belebend – entspannend

  1. Energetisch

Klärend auf die Raumluft, motivierend und aktivierend

Zusammensetzung

Im lipophilen Anteil ca.: 47,6% Menthol (Alkohol),  ca. 15% Menthon, 7% 1,8-Cineol, 5, 9% Pulegon, 5,3% Piperiton, 4,5% Isomenthon, 3,3% Aceton, 2,8% Terpinen-4-ol, 2,5% Isomenthol (Susanne Fischer-Rizzi)

Haltbarkeit: ca. 1 Jahr

Anwendung mit Praxisbeispielen

Das Pfefferminzhydrolat lässt sich äußerlich als Spray (für den Körper oder als Raumspray), als Waschung, Teilbad, Kompresse, Wickel, Inhalation und in Gels, Cremes und als Gesichtswasser verwenden. Innerlich kann es in Wasser gemischt und für die Aromaküche zum Verfeinern angewendet werden.

Anwendungsbeschränkung

  1. Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder sollten das Pfefferminzhydrolat nicht innerlich einnehmen (ca. 25% Ketone, die neurotoxisch wirken könnten).
  2. Bei Kindern unter drei Jahren sollte das Hydrolat zusätzlich nicht im Bereich des Gesichtes angewendet werden, wegen der Gefahr eines Glottiskrampfes, der zu Ersticken führen kann!
  3. Manche Homöopathen lehnen Zubereitungen der Pfefferminze neben der homöopathischen Therapie ab, da diese im Verdacht stehen, die Wirkung der Homöopathie zu antidotieren.

Anwendungsmöglichkeiten

  1. Kühlende Wirkung

– als Körperspray für Unterarme und –schenkel bei Sommerhitze, in den Wechseljahren, zur Erfrischung und zur Aktivierung z.B. morgens (auch gut als Abreibung), bei starkem Schwitzen (hemmt auch die Geruchsbildung)

– als kühlende Wadenwickel oder Abreibungen bei Fieber (mit lauwarmem Wasser, nicht eisgekühlt!)

– innerlich in Wasser

– zu Eiswürfeln gefroren als kühlende Abreibung (z.B. an heißen Sommertagen oder bei Insektenstichen)

– Insektenstiche, juckende Haut, Herpes Zoster (gut zu gleichen Teilen mit Melissenhydrolat mischen)

  1. Abschwellende Wirkung

– als Abreibung oder Auflage/Kompresse bei Ödemen, Schwellung und Schwere der Beine (durch langes Sitzen und Stehen, im Sommer, in der Schwangerschaft), auch bei Prellungen und Verletzungen mit Schwellungen

  1. Analgesierende Wirkung

– kühle Kompresse bei Kopfschmerzen auf die Schläfe und Stirn geben (alternativ pur einreiben)

„Kopfschmerzstift“ nach Susanne Fischer-Rizzi: 30 ml Pfefferminzhydrolat + 3-5 gtt des ätherischen Öls von Mentha piperita in einem Roller verschütteln. Diese Mischung kann auf die Stirn, Schläfen und Nacken aufgetragen werden.

– kühle Kompresse bei Verstauchungen, Prellungen

– Abreibung bei Muskelverspannungen

  1. Verdauungsfördernde Wirkung

– 1 Teil Hydrolat + 9 Teile Wasser innerlich eingenommen zur Unterstützung der Verdauung, bei Blähungen und Völlegefühl, auch bei Reisekrankheit mit Übelkeit

  1. Antiinfektiöse und entzündungshemmende Wirkung

– im Mundwasser wirkt das Pfefferminzhydrolat gut bei Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen: auf 1 Glas Wasser 1-2 EL Pfefferminzhydrolat geben

– als letzte Spülung nach dem Haarewaschen bei fettigen Haaren und Schuppen, oder zwischendurch als Haarwasser einmassieren

– als Gesichtswasser oder Kompresse bei fettiger Haut und Akne

– Inhalation bei Erkältungserkrankungen mit erschwerter Nasenatmung

  1. Anregende Wirkung

– Belebende Abreibung: 3-4 EL Pfefferminzhydrolat auf 1 L Wasser geben, und ein Armbad durchführen, oder pur als Abreibung

– als Raumspray für die geistige Anregung

Vitalitätsdrunk nach Maurice Mességué (für die Tour de France): 3 EL Pfefferminzhydrolat + 2 EL Rosmarinhydrolat auf 1 L Wasser oder Apfelschorle geben, und über den Tag verteilt trinken.

  1. Aromaküche

– einige Tropfen des Hydrolats verfeinern Obstsalate, exotische Dips oder auch sommerliche Getränke

 

Literatur:

Kleindienst-John, Ingrid: Hydrolate – Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser, Freya Verlag, Linz 2012

Fischer-Rizzi, Susanne: Das große Buch der Pflanzenwässer, AT Verlag, München 2014

25. Oktober 2016

Hydrolate

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromatherapie,Duftpflanzen – Autor: admin – 10:32

Hydrolate – „wildes Herz der Pflanzen“ (Susanne Fischer-Rizzi)
erstellt: Natalie Rosenhauer von Löwensprung

Definition und Gewinnung

Ein Hydrolat ist das Produkt einer Wasserdampfdestillation von Heil- und Duftpflanzen.

Bei diesem Prozess wird der Dampf mit wasserdampflöslichen Molekülen angereichert und bei der anschließenden Kondensation durch Abkühlung von den gewonnenen ätherischen Ölen getrennt und abgezogen.

In Apotheken werden oft unechte „Hydrolate“ hergestellt, insbesondere Rosenwasser.

Dafür wird destilliertes Wasser mit ätherischen Öl, natürlichen oder auch künstlichen Aromen vermischt.

Das echte Hydrolat enthält jedoch einen Anteil an wasserlöslichen Inhaltsstoffen. Es setzt sich bei der Destillation sozusagen „mit der Pflanze auseinander“.

In den Mittelmeerländern, im Iran, in der Türkei und in Nordafrika werden Hydrolate ganz gebräuchlich im Alltag verwendet: in der Küche, als Pflege für Haut und Haare, und als Medizin. Im mitteleuropäischen Raum haben sie eine lange Tradition als sog. Pflanzenwässer, oder „gebrannte Wässer“. Mit der Aromatherapie und Aromapflege erleben sie Hand in Hand eine Wiederentdeckung.

Herkunft: Marokko, Portugal, Süd-Frankreich, Süd-Italien

 

Inhaltsstoffe

Das Hydrolat kann ganz andere Inhaltsstoffe von der destillierten Pflanze enthalten als das gewonnene ätherische Öl.

Es enthält zum einen wasserdampfflüchtige lipophile Bestandteile und zum anderen wasserlösliche flüchtige Inhaltsstoffe der Pflanzen, sowie zwischen 0,03-0,5 % ätherische Öle (sog. Wasseröle) und z.T. Artefakte. Damit sind die Hydrolate die Schnittstelle zwischen der herkömmlichen Pflanzenheilkunde, die primär mit den wasser- und alkohollöslichen Pflanzenanteilen arbeitet, und der Aromatherapie bzw. –pflege.

Insgesamt müssen diese einzelnen Substanzen leichter als 250 g/mol (Price 2004) sein, um in der Destillation in den Wasserdampf gelöst zu werden. Das bedeutet, dass besonders die leichteren und kleineren Moleküle im Hydrolat vorzufinden sind:

  1. Die Wasseröle sind im Hydrolat in feinsten Tröpfchen verteilt, und enthalten im Gegensatz zum oben aufliegenden ätherischen Öl besonders die wasserlöslichen Substanzen der ätherischen Öle wie Alkohole, Aldehyde, Ester, Ketone und Spuren von 1,8 Cineol, daneben Säuren, die den pH-Wert senken. So ist in hochwertigem Rosenhydrolat viel Phenylethanol und Phenylester enthalten, deutlich mehr als im ätherischen Öl der Rose.
  2. Von den wasserlöslichen Substanzen können sie noch Gerbstoffe, Scharfstoffe und teilweise Vitamine, und in Spuren viele andere Stoffe enthalten.
  1. Artefakte nennt man Stoffe, die in der Natur so nicht vorkommen, sondern erst durch die Destillation entstehen, wie z.B. Chamazulen, Sulfide oder Aceton.

 

Wirkung und Dosierung

Die Wirkung der Hydrolate im Allgemeinen kann man als ganzheitlich und mild beschreiben. Susanne Fischer-Rizzi beschreibt ihre Wirkung als 4-5x stärker als Teezubereitungen, daher reichen Dosierungen im TL-Bereich aus. Man kann sie äußerlich anwenden, auch bei empfindlicher Haut, Babys und älteren Menschen. Auch eine innerliche Anwendung ist möglich: man dosiert tee- bis esslöffelweise in Wasser.

 

Haltbarkeit, Hygiene, Handhabung

Während der Destillation entsteht absolut reines Hydrolat, das eigentlich sehr lange haltbar sein kann. Wenn es mit sauberen Arbeitsgeräten in Flaschen umgefüllt wird und die Temperaturunterschiede nicht zu groß sind, halten sich die meisten Hydrolate mindestens 0,5 bis sogar 2 Jahre.

Das kommt natürlich auch auf die Inhaltsstoffe an. Nerolihydrolat hält erfahrungsgemäß sehr lange, wogegen das Weisstannenhydrolat schon nach einigen Monaten umkippen kann (sehr wahrscheinlich finden sich im Weisstannenhydrolat sehr wenige Alkohole).

Einige Firmen setzen Alkohol oder sonstige Mittel zur Haltbarmachung zu.

Damit hält das Hydrolat zwar länger, ist aber für die Pflege von Haut und Haaren nicht zu empfehlen.

Es wird eine Reifezeit des Hydrolates empfohlen. Diese liegt zwischen einigen Wochen bis zu einem Jahr. In dieser Zeit verflüchtigen sich eventuell enthaltene Stoffe wie Schwefelverbindungen und der Gesamtduft wird angenehmer und runder.

  • Einige Destilleure arbeiten sehr hochwertig, und so enthalten deren Hydrolate größere Mengen an Wasseröl, was das Hydrolat länger haltbar macht.
  • Die Angaben auf dem Etikett eines Hydrolats sollten der Kennzeichnung eines hochwertigen ätherischen Öles entsprechen!
  • Die Hydrolate sollten in dunklen, lichtundurchlässigen Flaschen abgefüllt sein. Wer selbst destilliert, sollte darauf achten, dass die Flaschen sehr gut befüllt sind, damit wenig Platz für Sauerstoff in der Flasche bleibt, der den Alterungsprozess beschleunigen kann.
  • Die Öffnung der Flasche sollte möglichst nicht berührt werden, um eine Verkeimung zu verhindern; nach Möglichkeit setzt man einen Sprühaufsatz auf die Flasche auf.
  • Die Flaschen sollten kühl, trocken, lichtgeschützt und bei gleichbleibender Temperatur gelagert werden (die Bildung von Kondenswasser bei Temperaturschwankungen fördert die Verkeimung).
  • Anzeichen einer Verkeimung oder Umkippen der Hydrolate sind: muffiger Geruch, Schlieren- und Wolkenbildung.

Geruch

Der Geruch eines Hydrolates hat selten etwas mit dem Duft des dazugehörigen ätherischen Öls zu tun. Sehr gut festzustellen ist es am Lavendelhydrolat. Es duftet dumpf und krautig und hat wenig Ähnlichkeit mit dem Lavendelöl, denn es fehlen besonders die Ester, die eine wichtige Leitsubstanz im ätherischen Lavendelöl sind! Das Salbeihydrolat hingegen enthält relativ viel Thujon (leicht hydrophiles Monoterpenketon), und riecht dem ätherischen Salbeiöl sehr ähnlich.

Dementsprechend unterscheidet sich bisweilen auch die Wirkweise der Hydrolate von den ätherischen Ölen ein und derselben Pflanze. In der Regel wirken Hydrolate und ätherische Öle synergistisch und lassen sich wunderbar kombinieren.
Quellen:

Kleindienst-John, Ingrid: Hydrolate – Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser, Freya Verlag, Linz 2012

Fischer-Rizzi, Susanne: Das große Buch der Pflanzenwässer, AT Verlag, München 2014

19. Oktober 2016

Septembertreffen Arbeitskreis „Ruhrgebiet“

Kategorie: Allgemein,Aromapflege – Autor: Tanja Kapell – 00:12

Am Freitag, den 23.09.2016 hat sich der Arbeitskreis „Ruhrgebiet“ erneut getroffen. 13 Teilnehmer meldeten sich für den professionellen Austausch rund um das Thema „Schlafstörungen“ an.

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Wie auf den Bildern vielleicht zu erkennen ist, war nicht nur für das nötige Material zum Austausch gesorgt, sondern auch für den kleinen Hunger zwischendurch. Allerdings ist der Renner des Heimweg-Snacks nicht abgebildet, da er in der Küche nach Abschluss des Arbeitskreises wartete. Die selbstgemachte Tomatenbutter erfreute ausnahmslos alle Teilnehmer mit ihrem fruchtigen Geschmack.

Aus meiner Arbeitsstätte hatte ich die Aromapflege- sowie Raumduftmischungen für den Einsatz bei Schlafstörungen mitgebracht, so dass sie erschnuppert werden konnten. Auch die beiden unterstützenden Heilpflanzentee-Mischungen „Entspannungstee“ und „Gute Nacht“ aus dem „Haus Franz“ konnten verkostet werden. Zusätzlich hatte ich für jeden Teilnehmer unser „Träum schön“-Öl als 10 ml Probe zur Mitnahme gemischt. Nach Kontaktaufnahme zu unserer ätherischen Öl-Lieferantin Frau Klingbeil-Hilz (Jophiel Aromaöle) stellte diese mir für jeden Teilnehmer des Arbeitskreises einen Tester der Aromapflegemischung nach Maria Hoch „Angenehme Nachtruhe“ zur Verfügung und auch dieser wurde mit Freude entgegen genommen.

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Zu den Mischungen wurden auch Möglichkeiten der Anwendung sowie Abendritualgestaltungen vorgestellt. Ich persönlich bin ein Fan des Kissensprays. Hier ist es allerdings unerlässlich, die Raumduftmischung vorher als Riechkompresse zu testen. Ist das Spray nämlich einmal auf das Kissen/die Bettwäsche aufgebracht, lässt sich der Duft nur mit großem Aufwand (Bettwäsche/Bekleidungswechsel) wieder entfernen und die Einschlafstimmung ist dahin.

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Da unser Treffpunkt für den Austausch die PhytAro Heilpflanzenschule Dortmund mit Heilpflanzengarten ist, konnten vor Ort auch einige der relevanten Duftpflanzen bei Schlafstörungen angeschaut werden.

Der Hopfen dominiert die Gartenansicht
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Die gefüllte römische Kamille (Chamaemelum nobile)
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Das schon verblühte Lavendelkraut (Lavandula angustifolia)
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Der Hopfen (Humulus lupulus) in der Nah-Ansicht
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In Anbetracht der für Heilpflanzen schon späten Jahreszeit konnten wir nicht mehr alle Pflanzen entdecken, aber die Schildchen lassen erahnen, wo sie zur nächsten Saison zu finden sind.
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23. August 2016

„Die Wiege der Düfte“

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromareport,Aromastudienreisen,Aromatherapie,Presse – Autor: Hoch Maria – 17:04

Am 25.08.16 um 06.00 Uhr und am 27.08.2016 um 10.00 Uhr kommt ein sehenswerter Dokumentarfilm über die Jasminernte im Nildelta bei Hussein Fakhry in Ägypten.
Ich habe vorgestern zufällig die Erstausstrahlung gesehen. Arom Forum International e.V war 2012 mit einer Jasmin-Aromastudienreise dort und es war gigantisch. Sobald die politische Lage es erlaubt, bieten wir diese wunderbare, einzigartige Aromastudienreise wieder an! Wer mehr erfahren will, findet im Aromareport 8 einen ausführlichen Artikel, fast wie im jetzigen Film! siehe:

Die Aromastudienreise nach Ägypten von Anja Maurer und Cherry Chen

Jasminpflückerin © Maria Hoch

Jasminpflückerin © Maria Hoch

Jasminconcrete © Maria Hoch

Jasminconcrete © Maria Hoch

Jasminblüten Königin der Nacht © Maria Hoch

Jasminblüten Königin der Nacht © Maria Hoch

Jasminblüten © Maria Hoch

Jasminblüten © Maria Hoch

Jasminblüten geerntet © Maria Hoch

Jasminblüten geerntet © Maria Hoch

Jasminblüte © Maria Hoch

Jasminblüte © Maria Hoch

Hussein-Maria © Anja Maurer

Hussein-Maria © Anja Maurer

Zimtbasilikum © Maria Hoch

Zimtbasilikum © Maria Hoch

14. August 2016

MRSA-Befall des Nasen-Rachen-Raums – ein Selbstversuch

Kategorie: Allgemein,Aromapflege – Autor: Tanja Kapell – 12:08

Eine persönliche Anwendungsbeobachtung ist mir gerade beim Sichten meiner Dateien wieder ins Auge gefallen:
Meine persönliche MRSA-Sanierung.

2012 wurde im Rahmen eines stationären Aufenthaltes ein MRSA-Befall des Nasen-Rachen-Raums bei mir festgestellt. Da ich in der Klinik meine ätherischen Ölen nicht dabei hatte und mein Kopf mit anderen Dingen beschäftigt war, nutzte ich die bereitgestellten Medikamente und Waschlösung zum Beginn der Sanierung. Schon am 1. Tag der Benutzung der roten Mundspüllösung hatte ich das Gefühl, meine Mundschleimhaut steht in Flammen. Der Geschmackssinn verabschiedete sich am nächsten Tag dann auch mehr und mehr. Bei der Nasensalbe hatte ich das Gefühl, sie kleistert mir die Schleimhaut zu und ständig musste ich niessen. Bei dem Eradikationsschema ist es in der Klinik so angedacht, sich mind. 1 mal täglich mit einer desinfizierenden Waschlotion zu duschen, besser sogar 2 mal täglich. 2 Tage Anwendung, meine Haut juckte und schuppte. Bis dahin hatte ich nie Probleme mit trockener Haut. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Menschen aussehen, wenn sie mit der Waschlotion gewaschen werden und die Seifenreste werden nicht richtig abgewaschen. Nach 5 Tagen durfte ich wieder nach Hause und nach 4 Tagen behandlungsfreier Zeit erfolgte der erste Kontrollabstrich. Sowohl Haut wie auch Schleimhaut waren noch besiedelt.
Jetzt stellte ich mir eine persönliche ätherische Ölmischung zusammen. Als Grundlage nutzte ich die Literatur von Prof. Dr. Dietrich Wabner:

Grundmischung:

10 Trpf. Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
10 Trpf. Manuka (Leptospermum scoparium)
10 Trpf. Niauli (Melaleuca viridiflora)
5 Trpf. Teebaum (Melaleuca alterifolia)
5 Trpf. Thymian thymol (Thymus vulgaris ct thymol)
8 Trpf. Thymian linalool (Thymus vulgaris ct linalool)
8 Trpf. Palmarosa (Cymbopogon martini)
15 Trpf. Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
5 Trpf. Zimtrinde (Cinnamomum zeylanicum)
( bei Menschen mit sehr empfindlicher Haut die Zimtrinde weglassen)

Nasenöl:

10 ml Jojobaöl
10 ml Johanniskrautöl
+ 4 Trpf. der Grundmischung (2%ige Mischung)

Mindestens 3 mal täglich Mischung mittels Watteträger in jedes Nasenloch einbringen

Mundspülung:

50 g Zucker + 15-20 Trpf. der Grundmischung (am besten die Grundmischung in ein Schraubglas tropfen, die Wände damit benetzen, den Zucker einfüllen, alles gut durchschütteln und gut 4 Stunden durchziehen lassen)
1 Tasse Tee aus Salbei und Ringelblumenblütenblätter ( je 1 TL) frisch aufbrühen
Tee auf „Trinktemperatur“ abkühlen lassen, ½ Tl des Zuckers einrühren und den Mund gründlich umspülen, evtl. gurgeln. (sollte dies nicht möglich sein, funktioniert die Mischung sicher auch als Mundspray, dann evtl. häufiger anwenden)
Ebenfalls 3 mal tägl. anwenden.

Körperöl:

50 ml Jojobaöl
50 ml fettes Öl nach Wahl
+ 30-40 Trpf. der Grundmischung (1,5-2%ige Mischung)

Morgens nach der Körperpflege in die noch feuchte Haut einmassieren und evtl. abends nochmals als Einreibung anwenden

Als Alternative kann das Körperöl auch mit einem Emulgator zusammen ins Waschwasser eingebracht werden. Auf eine Waschschüssel mit ca. 5 Liter Wassermenge würde ich 4 EL des Körperöls wählen. Ich persönlich finde das Körperöl aber effektiver, weil meiner Meinung nach die atherischen Öle länger „wirken“ können/in den Organismus aufgenommen werden.

Dieses persönliche Schema habe ich 5 Tage angewendet, 4 Tage pausiert und am 5. behandlungsfreien Tag erfolgten wieder Abstriche. Diese konnten keine Erreger mehr nachweisen.

Da mein Immunsystem durch 2 chronische Autoimmunerkrankungen dauerhaft geschwächt ist, habe ich mir den MRSA 2 Jahre später wieder eingefangen. Ich nutzte die gleiche Mischung mit identischem Ablauf, nur diesmal direkt von Beginn der Befundstellung an. Nach dem ersten Zyklus war ich wieder keimfrei.
Für mich eine Bestätigung der desinfizierenden Wirkung der ätherischen Öle.

Natürlich bin ich mir bewusst, dass diese Mischung nicht bei jedem MRSA-besiedelten Patienten zum Erfolg führen kann. Für diesen Fall haben wir allerdings noch die Möglichkeit, ein Aromatogramm in einem spezialisierten Labor anfertigen zu lassen. Mit einer ganz individuell auf diesen Keim abgestimmten Mischung bin ich mir allerdings sicher, die überwiegende Zahl der Infektionen in den Griff zu bekommen. Ohne Resistenzentwicklungen und ohne lästige Begleiterscheinungen für den restlichen Organismus.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass meine Kollegen ausnahmslos negativ getestet wurden. Unser betreunder Palliativmediziner hatte das Personal getestet nach meinen Befunden um eine ständige Re-Infektion im eigenen Kreis zu verhindern.

10. August 2016

Ätherische Ölmischung reduziert Bakterien und Pilze im Krankenhaus

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromatherapie – Autor: Hoch Maria – 09:51

Dass ätherische Öle desinfizierend d.h. antibakteriell, antimykotisch und antiviral wirken, -ist bei denen, die mit ätherischen Ölen im Gesundheitswesen arbeiten- schon lange bekannt. Es ist auch das Thema, das durch wissenschaftliche Studien am besten untersucht ist.
Dazu gibt es jetzt eine neue Studie von der Universität aus Mailand (Italien) Abstract: Ätherische Öle reduzieren Bakterien und Pilze im Krankenhaus

„In einem italienischen Krankenhaus wurde die antimikrobielle Wirkung ätherischer Öle mittels Raumbeduftung nachgewiesen. Untersucht wurde, ob eine Raumbeduftung d.h. Vernebeln von  einer Mischung ätherischer Öle aus Lavendel, Cajeput, Sibirischer Tanne, Myrte und Zitronengeranie die Keime wie Bakterien und Pilze reduziert.
Vor Studienbeginn und danach wurden im Abstand von 30 Tagen mittels Abstrichen von kontaminierten Tischen, Schränken und Handläufen auf Enterococcus faecilis, Escherichia coli, Proteus vulgaris, Salmonalla typhimurium, Staphylococcus aureus, Candida albicans, Aspergillus niger und Saccharomyces cerevisiae untersucht. Dazu erfolgte eine korrekte Dokumentation von Verordnungen und Einnahmezeiten von Arzneimitteln gg Infektionen bei 32 Patienten. Geforscht wurde auf zwei unterschiedlichen, aber gleich aufgeteilten Etagen. Eine desinfiziert mit herkömmlichen Desinfektionsmitteln, die andere vernebelt nachts 8 Std. die ätherische Ölmischung in zwei von acht Zimmern bei geschlossenen Türen, tagsüber wurden die Türen geöffnet, damit die Luft im Flur und andere Räume zirkulieren kann.
Ergebnis:
Keimreduktion von Bakterien und Pilzen
von Tischen > 90 %
Schrankflächen > 75%
auf den Handläufen der Flure wurden keine signifikanten Veränderungen erzielt
Auf den Tischen, die am stärksten kontaminiert waren, konnte eine vollkommene Keimfreiheit festgestellt werden.
In den letzten 30 Studientagen wurde die Raumbeduftung ausgesetzt und die Keimzahlen stiegen an wie vor Studienbeginnn.
Die Verordnungen und Einnahmedauer der Arzneimittel besonders gg Atemwegsinfektionen waren auf der Etage, die ätherische Öle verwendete um 80% bzw. 86% niedriger, als auf der Etage, die die herkömmlichen Desinfektionsmittel benutzte.“

„siehe“: Es liegt was in der Luft – ein schutzbringender Duft

Das bedeutet:

  • 70% weniger Antibiotika-Einnahmen
  • 100% weniger Einnahmen von schleimlösenden Produkten
  • 100% weniger Einnahmen von bronchienerweiternden Mitteln
  • 67% weniger Bedarf an steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten
  • 33% weniger Bedarf an nicht steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten

Spannend ist, dass bei keinem Patienten unerwünschte Nebenwirkungen wie z. B. allergische Reaktionen gegen ätherische Öle auftraten.

Schlussfolgerung der Autoren: Die ätherische Ölmischung bewirkt eine effektive Keimreduktion von Bakterien und Pilzen und reduziert die Einnahmen von Antibiotika, bronchienerweiternden, steroidalen entzündungshemmenden und nicht steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten.

5. August 2016

Nachlese zur Aromastudienreise zu Latschen und Zirben

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromastudienreisen,Aromatherapie,Duftpflanzen – Autor: Hoch Maria – 23:14

Die Düfte von Latsche und Zirbe

Die Zirben, die Grossen und die Latschen, die Zwerge,

es sind die Öle von Grenzgängern der Berge.

Sie trotzen allen Wettern, bieten Widerstand,

die Bäume der Extreme aus dem hochalpinen Land.

 

Und genau diese Kraft vermitteln sie,

sie verleihen uns Flügel und viel Energie

oder verhelfen uns zur nötigen Ruhe

und geben uns Stabilität wie feste Schuhe.

 

Sie lehren uns, mit Grenzen umzugehen

und wieder stabil im Leben zu stehen.

Diese Düfte sind eine Erfahrung wert

Sie sind nicht umsonst uralt bewährt.

                                                                                  Maria Hoch

Am 16.07.2016 startete eine internationale Gruppe voller Erwartungen Richtung Südtirol. Die Aromastudienreise zu den Latschen- und Zirbelkiefern stand unter Hochdruckeinfluss, d.h. los ging es am Samstag, den 16.07.2016 bei herrlichem Wetter. Die erste Sehenswürdigkeit waren die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran.Garten © Hoch Maria AromaCampus

Die Gärten standen in ihren einzelnen Themenbereichen in voller Blüte und waren für jede/n einzelne/n Teilnehmer/in ein Genuß. Es ist ein außergewöhnlicher Ort, der erkundet und mit allen Sinnen erlebt werden kann!

Yuccablüte © Hoch Maria AromaCampus

Yuccablüte 

Ganz beeindruckt von einem der schönsten Gärten Italiens fuhren wir am Abend ins Pustertal zu unserer Übernachtungsstätte nach Kiens. Die Südtiroler Spezialitäten waren ein Genuss.

Am Sonntag war die Fahrt ins Ahrntal in unserem Programm zum Biolandhof -Moserhof, wo uns ein Demeter – Mittagessen von Michael Oberhollenzer mit Frau serviert wurde. Danach berichtete  Herr Oberhollenzer von seinem Biohof und dem Projekt „ahrntal natur“ mit

Staubbad-Hühner © Hoch Maria AromaCampusGefiederpflege im Staubbad

Duroc-Schweinen, Hühnern und Milchschafzucht. Welche Mineralien in diesem Tal in der Erde aufeinander treffen und den Kartoffel- und Gemüseanbau gedeihen lassen endete mit „Katzengoldsuche“ im Kartoffelfeld. In Sand in Taufers wurde auf der Rückfahrt ein Zwischenstopp eingelegt und wer wollte, konnte die Burg besuchen oder an der Taufers spazieren gehen. Der Montag begann mit Franz Niederkofler, ab in die Berge

Südtirol © Hoch Maria AromaCampusSüdtiroler Bergwelt

zu den auf ca. 2000 m hoch gelegenen Latschen, Zirben, Lärchen…..

 Wir sahen die schwierige, sehr aufwendige Latschenkiefernernte.

Latschenkiefern schneiden © Hoch Maria AromaCampus Latschenkieferernte

Franz Niederkofler informierte uns sehr ausführlich über das Wachstum der Latschen und Zirben, Latschenkieferspitze mit Zapfen © Maria Hoch

Latschenkieferspitze mit Zapfen

die Ernte, die Pflege von Almen und die Nachhaltigkeit im Naturschutz. Danach wies er die Teilnehmer/innen in das „Korrekte Bündeln der geschnittenen Latschenzweige“ ein.

Bündeln © Hoch Maria AromaCampus Einweisung ins Bündeln

Latschenernte © Hoch Maria AromaCampus  Bündeln der Latschenzweige

Alle halfen mit und schleppten die Bündel an die Straße.

Latschenernte 1 © Hoch Maria AromaCampus

Tragen der Bündel zum Waldweg

Während der Mittagspause (Picknick im Wald) erzählte Franz noch den Weg der Latschenzweige ins Tal mit Gegenüberstellung heute und zu früheren Zeiten. Anschließend fuhren wir zur Destille und erlebten den Wechsel von der fertigen Zirben-Destillation bis hin zur neu gefüllten Destille für die Wasserdampfdestillation der Zirbelkiefer.

Zirben fertig destilliert- Entleeren der Biomasse

Zirben fertig destilliert- Entleeren der Biomasse

Zirben fertig destilliert- Entleeren der Biomasse

Zirben fertig destilliert- Entleeren der Biomasse

Eine neue beeindruckende Schneidemaschine zerkleinert die Äste und Nadeln sehr schonend, damit möglichst viele Öldrüsen mit den wertvollen ätherischen Ölen erhalten bleiben und während der Destillation gewonnen werden können.

Zirbenäste und Nadeln schneidet und zerkleinert die Schneidemaschine ganz korrekt

Zirbenäste und Nadeln zerkleinert die Schneidemaschine

Das Verfahren der Gewinnung von Latschen- und Zirbelkiefernöl wurde von Franz ausführlich dargstellt.

Anschließend wurden die verbrauchten heißen Hackschnitzel der Zirben in ein  Holzhaus gebracht, in dem  wir gemeinsam ein angehmes Zirbenfußbad genossen.

Zirbenfußbad

Zirbenfußbad

 

Danach wurden die Füße an einem idyllischen Platz im Bach abgekühlt.

Am Abend wanderten wir an Wildblumen vorbei  zum Abendessen zur Moarhof-Alm, wo der Blick in die Bergwelt jeden ertsaunen ließ.

Bergblick © Hoch Maria AromaCampusBergwiese Südtirol © Hoch Maria AromaCampusWildblumenwieseAlmhütte Latschenreise © Hoch Maria AromaCampus

Aromastudienreisegruppe

Der Rückweg war bei fast vollem Mond ein einmaliges Erlebnis. In so einer wunderschönen Abendstimmung konnte ein Teil der Gruppe noch nicht nach Hause gehen. Franz zündete ein Feuer an und der Tag endete mit einer Kostprobe Zirbenschnaps und einer herrlichen Räucherung am Feuer. Eine  ganz friedliche, überwältigende Stimmung erfüllte uns still.

Dienstag hielt Franz einen Vortrag über die ätherischen Öle von Latschen- und Zirbelkiefern. Er zeigte uns die solarbetriebene Trocknungsanlage der Kräuter, die einzelnen Labore zur Herstellung von Mazeraten, Tinkturen, Salben, Labor © Hoch Maria AromaCampusSaunaaufgüssen, Bonbons und Tees. Sehr beeindruckt von dem Familienbetrieb Bergila kam zum Schluß der sehnsüchtig erwartete Einkauf  und ein Spaziergang im Kräutergarten.Sonnehut © Hoch Maria AromaCampus

roter Sonnenhut

Muskatellersalbei © Hoch Maria AromaCampus

Muskatellersalbei

Schwarzkümmel © Hoch Maria AromaCampus

Schwarzkümmelblüte

Nach dem Mittagessen am Issinger Weiher war es Zeit für die Rückfahrt. Abends in München angekommen war die Aromastudienreise zu den Latschen, Zirben, Lärchen, Fichten, Weißtannen und vielen Kräutern voll mit vielen unvergesslichen Erlebnissen am 19.07.2016 zu Ende. Es war eine großartige Duftreise mit Christiane Lübke und Maria Hoch als Reisleiterinnen, die jedem empfohlen werden kann und das Duftleben bereichert.

Mehr zu Latschen- und Zirbenöl finden Sie im Aromareport 12

siehe: Aromareport 12

13. Juni 2016

Aromakongress „Heilsame Düfte“ von Aroma forum International e.V.am 04. und 05.06.2016 im Botanischen Garten in München

Kategorie: Allgemein,Aromapflege,Aromatherapie,Aromatherapie für Tiere,Duftpflanzen – Autor: Hoch Maria – 17:59

Am 04. und 05.06.2016 fand der große Aromakongress „Heilsame Düfte“ von Aroma Forum International e.V. im antiken Hörsaal und im wunderschönen Ambiente des Botanischen Gartens in München statt. Hier einige Ausschnitte- mehr folgen  in der Bildergalerie auf der Homepage von Aroma Forum International e.V.

Der Hörsaal des Botnaischen Gartens München

Vorm Hörsaal des Botnaischen Gartens München

Irisgarten in voller Blüte

Irisgarten in voller Blüte

Ausstellung Heilsame Düfte

Ausstellung Heilsame Düfte

Vorbereitung Einlass

Vorbereitung Einlass

Hörsaal

Antiker Hörsaal im Botanischen Garten München

Begrüßung Frau Dr. Bayer

Begrüßung Frau Dr. Bayer

Begrüßung Maria Hoch

Begrüßung Maria Hoch

Chinesische Heilpflanzen- die grüne Apotheke Chinas entdeckenReferent Prof. Heubl und Moderatorin Monika Werner

„Chinesische Heilpflanzen- die grüne Apotheke Chinas entdecken“ – Referent Prof. Heubl und Moderatorin Monika Werner

Die Kunst des Destillierens Referent Franz Niederkofler und Monika Werner

„Die Kunst des Destillierens“ – Referent Franz Niederkofler und Monika Werner

Strategien zur Umsetzung der Aromapflege in der Akutklinik - Referentin Maria Hoch

„Strategien zur Umsetzung der Aromapflege in der Akutklinik“ – Referentin Maria Hoch

Ätherische Öle in Klinik und Praxis u.a. bei mikrobiellen Infektionen Rferent Tobias Matreitz

„Ätherische Öle in Klinik und Praxis u.a. bei mikrobiellen Infektionen“ – Referent Tobias Matreitz

Aromatherapie bei Clostridien-Nachweis, ein Bericht aus der Naturheilpraxis Referent Daniel Petrak

„Aromatherapie bei Clostridien-Nachweis, ein Bericht aus der Naturheilpraxis“ –  Referent Daniel Petrak

bea-00141- Prof. Franz

„Aromen und ätherische Öle in der Veterinärmedizin und Tierernährung“ –  Referent Prof. Chlodwig Franz

Märchen und Mythen in der osmologischen Begleitung Referent Martin Henglein

„Märchen und Mythen in der osmologischen Begleitung“ –  Referent Martin Henglein

Ein Geruch sagt mehr als 1000 Worte Referentin Christine Lamontain

„Ein Geruch sagt mehr als 1000 Worte“ –  Referentin Christine Lamontain und Moderatorin Maria Hoch

Aromatherapie im stationären psychotherapeutischen Behandlungsprozess Referentin Regular Rudof von Rohr und Moderatorin Maria Hoch

„Aromatherapie im stationären psychotherapeutischen Behandlungsprozess“ –  Referentin Regula Rudolf von Rohr und Moderatorin Maria Hoch

Ylang Ylangöl, analgesierend und sedierend Referent Emmerich Berg

„Ylang Ylangöl, analgesierend und sedierend?“ – Referent Emmerich Berg

Christiane und ich © Hoch Wolfgang AromaCampus

„Aus der Praxis- Ätherische Öle in der Intensivstation“ –  Referentin Christiane Lübke

Duftreptoren - zukünftige Zeilobjekte für Diagnose und Therapie Prof. Hanns Hatt und Moderatorin Maria Hoch

„Duftrezeptoren – zukünftige Zeilobjekte für Diagnose und Therapie“ –  Prof. Hanns Hatt und Moderatorin Maria Hoch

Winterhalle mit den Ausstellern zum Aromakongress Heilsame Düfte

Winterhalle mit den Ausstellern zum Aromakongress „Heilsame Düfte“

Stand Aroma Forum International e.V.

Stand Aroma Forum International e.V.

Aromakongress Cake-Pops

Aromakongress Cake-Pops

Aromakongress Cake-Pops

Aromakongress Cake-Pops