12. Mai 2015

Nasenpflege bei rezidivierendem Nasenbluten

Kategorie: Aromapflege – Autor: Tanja Kapell – 01:54

Heute möchte ich nochmal den Fall der Dame aus meinem Bericht zur Stauungsdermatitis aufgreifen.
Zu ihren schon genannten gesundheitlichen Problemen litt sie unter immer wieder auftretendem Nasenbluten. Zeitweise setzte sie sogar frisches Blut über die Verdauung mit ab. Eine Erklärung unseres Arztes war der venöse Rückstau des Blutes in die Leber und somit eine verminderte Leistungsfähigkeit des Organs. Da die Leber ja sehr zur Blutgerinnung beiträgt, war eine Störung eben dieser einleuchtend.
Die Dame lehnte eine Diagnostik in Form einer Darmspiegelung ab und so wurde symptomatisch therapiert, da sie gerade das Nasenbluten psychisch arg belastete. Sie bekam am 15.04.2015 eine Ampulle Konakion oral auf Arztanordnung verabreicht und zeitgleich mischte ich ein Nasen-Öl für sie:

10 ml Jojobaöl (Simmondsia chinensis)
10 ml Mandelöl (Prunus dulcis)
2 gtt Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
1 gtt Cistrose (Cistus ladanifer)
1 gtt Immortelle (Helichrysum italicum)
2 gtt Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
4 gtt Sanddornfruchtfleischöl

Zu Beginn sollte das Nasen-Öl 3 mal täglich mit einem Wattestäbchen auf die Nasenschleimhaut aufgetragen werden. Die erste Anwendung führte ich am Nachmittag des 15.04 durch und wiederholte sie zum Abend hin nochmals. Dann hatte ich einige Tage frei.
Als ich am 20.5. wieder in den Dienst kam und die Mischung auftragen wollte, fragte mich die Dame „ob das sein muss“? Es war doch auch in der Zwischenzeit seit den ersten beiden Anwendungen nicht wieder aufgetragen wurden. So viel dazu.
Ich erklärte ihr den Sinn dahinter und sie wollte dem Öl nochmal eine Chance geben, denn sie hatte in der Zwischenzeit 2 mal starkes Nasenbluten gehabt. Auch die Kollegen wurden nochmals an die regelmäßige Anwendung erinnert.
Seit dem 8.05. führt sie wieder regelmäßig blutig ab und so gehen wir davon aus, dass die Wirkung des Vitamin K nachlässt. Das Nasenbluten ist bis heute allerdings nicht mehr aufgetreten. Die Dame erinnert jetzt auch alle daran, dass Nasenpflegeöl aufzutragen, sollten wir es doch einmal verschwitzen.
Auch wenn dies kein wahnsinnig spektakulärer Erfolg ist, freut es uns sehr.

Update 28.06.2015:

Wir wenden weiterhin 2 mal täglich das Nasenöl zur Nasenpflege an. Während der gesamten Behandlungsphase ist kein einziges Mal Nasenbluten aufgetreten. Für mich hat sich diese Mischung somit bewährt im Praxistest.